Kaffeehauskultur, Kultur mit Kind

15 gute Gründe, warum Kinder und Bücher wunderbar harmonieren

Dieser Blog startete mit der Frage: „Kultur mit Kind: Wie lässt sich das vereinen?“ Zweieinhalb Jahre später, und nun mit zwei Kindern, ist es Zeit sich wieder einmal der Frage zu zu wenden. Vor allem zum 23.April, zum Welttag des Buches: Den meine Kultur ist und bleibt das Lesen.

Hier meine 15 guten Gründe, warum Kinder und Bücher immer super zusammen gehen:

 

 

Neben den Kindern

1.) Der Tatort beginnt um 20 Uhr 15, die Spätvorstellung im Kino um 22 Uhr und das Museum macht nicht vor 10 Uhr auf: Mein Buch hat immer Zeit, wann mir danach ist.

2.) Manche Bücher sind so spannend, dass ich zweieinhalb Stunden lese, obwohl die vergangene Nacht nicht gut war und die aktuelle auch verdächtig danach aussieht: Es gibt sie, die Bücher, die den Schlaf für kurze Zeit unwichtig machen. Das Gute: Zeitlich drängt mir mein Buch nichts auf, ob ich eine Seite lese oder 50 bleibt mir überlassen.

 

3.) Was ich an Büchern bereits als Kind so sehr mochte: Sie zwängen einem nichts auf, die Bilder entstehen in meinem Kopf und nur dort. Meine Biografie fließt genauso in meine Lesart mit ein, wie die des Autors: Das ist ziemlich besonders.

 

4.) Analoge Romantiker, die nur das gedruckte Buch haben wollen, lagen nie nachts neben einem Kind, dass sich noch nicht ganz sicher ist, ob es einschlafen will: Ein großes Lob an dieser Stelle an mein Tablet.

5.) Zehn Minuten Autofahrt: Beide Kinder schlafen. An ein Umparken der beiden Kleinen ist nicht zu denke: Gut, dass da das Date mit Seite 232 naht.

 

 

Für die Kinder

 

6.) Das Schöne an Büchern ist, sie unterstützen Deine Erziehung durch Geschichten: Ausprobiert beim Geschwisterkind, an Weihnachten und an Ostern. Klappt gut. Allerdings: Die Buchhändlerin, die mir für meinen Dreijährigen die Auferstehungsgeschichte verkaufen wollte, find ich dann doch etwas übermotiviert.

7.) Das Schöne ist: Lesende Eltern können ihren Kindern quasi noch mal die eigene literarische Kindheit präsentieren.

 

8.) Das Lustige ist: Eigener Geschmack setzt sich dennoch durch. Mein Junge mag ernsthaft Leo Lausemaus (ein Geschenk!). Ich find diese klugscheißende Maus schrecklich, beuge mich aber.

 

9.) Meine Freundin liest regelmässig allen Kindern, die zu Gast sind, vor: Fünf kleine Kinder, die um sie rum schwawenzeln, wunderbar zu betrachten.

 

10.) Mein Junge hat schon seinen eigenen Geschmack: Mit „1000 Fahrzeuge“ habe ich Gefährte kennengelernt, von deren Existenz ich noch nichts geahnt hatte.

 

 

Mit den Kindern

11.) Nicht jedes Kinderbuch ist toll: Das Tolle ist lesende Eltern und Kinder mit Phantasie können sich eigene Geschichten stricken.

 

12.) Geschichten verbinden Generationen: Enkel. Eltern. Großeltern. Urgroßeltern.

 

13.) Die Figuren aus den Kinderbüchern kommen raus: Sie kommen in den Alltag, sind in Filmen, in Theaterstücken und immer wieder auch in Gesprächen.

 

 

14.) Wer sich mit Büchern vergnügen kann, langweilt sich nie. #erfahrung

15.) Nichts ist durch Lesen zu ersetzen: Und alle können sich nebeneinander alleine beschäftigen: Womit geht das sonst schon?

 

Hab ich irgendwas vergessen?

 

Ich wünsche Euch einen schönen Welttag des Buches,

Bettie

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