Dieses Wochenende hatten wir viel vor, wollten ein bisschen aufgeregt draußen herum rennen, und dabei den Karneval der Kulturen mitnehmen. Und dann kommt der Sommer und die Ahnung, dass es Zuhause so richtig schön sein könnte. 
Freitagnachmittag geht es ins Kindercafé: Spielzeugtest für das Kind, Kuchen für die Mutter. 
Zuhause wartet eine Überraschung: Der österreichische Reisepass ist da. Das Kind hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Ich bin glücklich. 
Samstagmorgen schlafe ich ein bisschen länger. 
Am Freitag ist die Sandkiste fertig geworden und die wird nun fleißig bespielt. 
Aus dem Gartenbeet hole ich drei Erdbeeren. Für jeden von uns eine. Die schmecken super. Vielleicht auch ein bisschen deshalb, weil sie die ersten sind. 
Ich trage meinen Fehlkauf 2014, ein Kleid in dem ich eigentlich immer friere. Dieses Mal nicht. 
Wir haben auch einen Baum. Das ist er. 
Mittags gibt es Nudelsalat und Zwiebelbaguette, und für den Kleinsten von uns: Eiernockerl. Ohne Bild. 
Am Nachmittag bin ich mit Hund und Kind alleine. Wir sitzen im Gras. 
Und sind sehr bezaubert vom Wetter, vor allem nach dem wir erfahren haben, dass die Familie in Österreich bei acht Grad friert. 
Die Sandkiste ist sehr beliebt und wird immer wieder anvisiert. 
Meinen morgendlichen Kaffee gibt es am Sonntag wieder draußen. Ich schreibe über meine Blogparade “Abwesend sind die Männer in den Blogs, wie in den Fünfzigern.” #männerrollen und hoffe auf viele Teilnehmer. 

Meine Zwei waren eine Runde spazieren und einer ist dabei eingeschlafen. 
Mittags gibt es Käsespätzle.
Und der Garten wird gespritzt. 
Schurkenbeardie trägt aktuell grad einen Schirm, den er sich, im Eifer des Gefechts, zerfetzt hat. 
Beim Mittagsschlaferl mache ich heute nicht mit, sondern entscheide mich fürs Lesen. 
Als Snack teilen sich das Kind und ich eine Melone. 
Zum ersten Mal testen wir das mit der Sonnenmilch. 
Schnell fliegt die Kappe runter.

Ich habe einen neuen Nagellack. Bei dem Wetter kann ich mit dem draußen herumpinseln. 
Vater und Sohn bedrohen Ameisen. 
Und gärntnern. 
Ein bisschen gespielt wird dann aber auch noch. 

Die Nachbarin bedankt sich, dass mein Mann neulich ihre Gartenlaube vor dem Verbrennen gerettet hat.
Ach ja, und als wir im Haus sind, vergisst einer, dass die Sandkiste tabu ist. Schurkenbeardie eben. 
Das mit dem Grillen und dem Besuch kommt natürlich bei uns auch noch, das Wochenende ist ja noch nicht ganz vorbei. 
Und wie war Euer Pfingstwochenende bisher so? 
Mehr Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen