Buchstapel
Alltag, Kaffeehauskultur, Kultur mit Kind, Meinung, Schöne Dinge

Bucket List für Bücher

Anzeige. Manche Leute sagen, dass sie ohne Musik nicht leben könnten. Ich kann nicht ohne Bücher leben, zumindest möchte ich das nicht versuchen: meine Bücherliebe ist seit Jahren ungebrochen groß. Das Abtauchen in andere Welten, selbstbestimmt zu entscheiden, wann ich mich in diese Welten begebe und dabei immer wieder Neues entdecken: Bücher sind großartig und das Leseglück ist oft verlässlich und beinahe jederzeit abrufbar.… Weiterlesen “Bucket List für Bücher”

Alltag, Familienrollen

Pflegekind in Regenbogenfamilie: “Sie soll von unserer Seite nie in einen Loyalitätskonflikt gedrängt werden und wir möchten sie auch nicht von ihrer leiblichen Familie abgrenzen.”

Annie möchte hier nicht mit vollem Namen auftreten: Was sie allerdings erzählt ist, dass sie und ihre Partnerin einmal ein bisschen weniger als 40 und einmal ein bisschen mehr als 40 Jahre alt sind und in Bayern wohnen.Weiterlesen “Pflegekind in Regenbogenfamilie: “Sie soll von unserer Seite nie in einen Loyalitätskonflikt gedrängt werden und wir möchten sie auch nicht von ihrer leiblichen Familie abgrenzen.””

Alltag, Elternfragen

Wurzeln und Flügeln:”Kinder wissen von Natur aus sehr gut, was sie sich zutrauen können.”

Wie selbstbestimmt kann ein Kind mit 5 sein? Wie gelingt Eltern das Zusammenspiel von Wurzeln und Flügeln geben? Katja Seide und Danielle Graf haben einen Ratgeber für das Alter zwischen 5 und 10 geschrieben. Das Werk der Bloggerinnen von “” ist wie gewohnt sehr lesenswert und Ihr könnt es gleich zwei Mal gewinnen. 

Vieles aus Eurem Buch wusste ich theoretisch, praktisch hilft es mir immer wenn es (von Euch) aufgeschrieben da steht. In Eurem ersten Buch ging es um die “Trotzphase”, nun um das Alter zwischen 5 und 10: Was passiert in dem Alter eigentlich und wie können Eltern für die ganze Familie in dieser Zeit Ihr Bestes geben?

In den Jahren 5-10 geht es ganz stark ums soziale Lernen. Genau dafür sind die wichtigsten neuronalen Verbindungen im Gehirn angelegt. Vor allem die Fähigkeit, Situationen aus den Augen eines anderen zu sehen, ist dabei immens wichtig. Nun geht es eben darum, herauszufinden, welche Art von Mensch man sein möchte. Deshalb wird viel gestritten und sich vertragen, es kann sein, dass zwei fies zu einem dritten sind, es ist möglich, dass Kinder in dem Alter fremde Dinge entwenden, dass sie lügen und betrügen, oder frech zu ihren Eltern sind. Das alles gehört dazu. Es ist eben ein Lernprozess. Kinder lernen auch nicht an einem Tag sprechen oder laufen, sie fallen viele Male auf die Nase, bis sie ihr Gleichgewicht halten können. Genauso verhält es sich mit dem sozialen Lernen. Kinder müssen erleben dürfen, wann eine Bemerkung zu gemein ist und vielleicht eine Freundschaft beendet und sie müssen auch erlebt haben, wie weh es tut, von der besten Freundin angelogen worden zu sein. All das speichert sich als Referenzssituationen im Gehirn ab und hilft später, sozial angemessen zu agieren und Impulse zu unterdrücken. Was Eltern tun können ist, sich ein bisschen zurückzuziehen aus den Angelegenheiten der Kinder. Freundschaftsstreits müssen nicht dringend von Erwachsenen moderiert werden (wenn es sich nicht um Mobbing handelt), und wie viel das Kind isst, wann es ins Bett geht oder was es anzieht, sollte es auch selbst entscheiden können. Damit ist nicht gemeint, sich völlig vom Kind zurückzuziehen. Das wollen sie auch gar nicht, sie wollen ja durchaus noch mit uns spielen, kuscheln oder in einem Bett schlafen. Es ist jetzt nur eben an der Zeit, den Kindern mehr Freiheit zu geben, ihre eigenen Fehler zu machen.

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Familienrollen, Kultur mit Kind

Kinderfüße und Hundepfoten – unser Leben mit dem Hunderudel

Am Anfang stand der Hund – treffender könnte man unser Familienleben wahrscheinlich nicht beschreiben, aber fangen wir vorne an.
Unsere kleine Familie besteht aus vier  Kindern im Alter zwischen 6 und 2 Jahren, einem Hundeflüsterer namens Papa und mir, der Neffa. Als mein Mann und ich vor gut 10 Jahren feststellten, dass wir als Ehepaar viel besser geeignet wären als als gute Freunde, hatten wir noch nicht die geringste Ahnung was da auf uns zukommen würde.

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