Endlich ist es da. Das Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der nicht liest. Ein Buch, das von Selfies handelt, und doch noch ein bisschen mehr beinhaltet.

Friedrich Liechtenstein hat es geschrieben, und wartet neben seiner netten Erscheinung – ich fand ihn vor dem Edeka-Spot schon niedlich – noch mit ein paar Weisheiten auf.
Da steht dann geschrieben, dass wir nicht auf der Welt sind, um perfekt zu sein.
Dass die Liebe aus Trantüten aktive Geister macht. Dass Künstler sein, das Schärfste überhaupt ist. Dass keiner erklärt haben will, was witzig ist, und Berlin eine Lässigkeit hat, die es nirgendwo gibt.

Das klingt ein bisschen platter als es ist, hebt die Stimmung und da er immer mal wieder auf die Ironie verweist, gehen die Frauenkommentare auch in Ordnung.
Superselfie, Superbuch, Supergeschenk, bisschen viel Super-PR: Trotzdem gut.

Es ist: Ein bisschen wie der Zitate-Kalender in der Küche. Nur mit Bildern.
Es kostet: Einen angemessenen Preis.
Es dauert: Nicht sehr lange. In einem durch sollte es trotzdem nicht gelesen werden. Abnützungsgefahr.
Es hat mich fasziniert: Dass der Typ – ich glaub, meinem Mann jetzt einfach – tatsächlich in Mitte rumläuft und dort Leute angrinst.
Empfehlung: Für Instagram-Fans, Nicht-Leser, Leser und Geschenke-Macher. Und unbedingt auch das Album “Bad Gastein” anhören.

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