Alltag, Meinung

Die Neuro, der Industriezucker, das Gewicht und ich

Es irritiert mich maßlos, wenn ich die Tage ständig lese, wie sich Menschen selbst als fett bezeichnen, wie eine Bikini-Figur, das Non Plus Ultra ist. Ich habe bestimmt auch in der Coronakrise zugenommen, wie viel weiß ich nicht und wenn es mich wirklich stört, dann mache ich was: Möchte weder von mir selbst noch von anderen als fett bezeichnet werden und bin nach wie vor der Meinung, dass darf nur jemand, der mich von A nach B tragen muss. Muss grad keiner.  Aber vorneweg: ich hab ein Problem mit Essen und ein Problem mit Zucker, denn: meine Neurodermitis mag das nicht.

Gab es in der Hochzeit der  Coronakrise, Dank an meinem Mann, meist selbst zubereitetes Essen, ging mein Körper konform. Aß, verdaute etc. mit den Lockerungen der Maßnahmen, gab es wieder vermehr andere Lebensmittel: Mitgebrachtes aus einem Restaurant, fertige Canelloni von einem Supermarkt und immer mal wieder Kuchen, wo keiner von uns genau überwacht hat, welche Lebensmittel da jetzt reinwanderten.

Und Hilfe: meine Haut schlägt Alarm. Meine Neuro mag das nicht. Ich krieg Wasserblasen an den Händen, werde morgens schon wach, weil mich alles juckt und ich sehe bei jedem Chip – sorry, ich liebe sie, wie es sich später, um meine wunden Finger legen wird. Das tut nicht sonderlich weh, ist schlicht und ergreifend saulästig, weil ja eigentlich behebbar. Vermutlich müsste ich Zucker vermeiden, Convenience food Food aus dem Weg gehen und noch ein paar andere Dinge mehr.

 

Mach ich auch. Aber nach dem Hautausschlag durch Ernährung ja der Klassiker ist: Was hilft Euch? Empfehlt mir Bücher, Blogs etc. – bitte keine Kosmetika. Da bin ich versorgt: meine Haut mag schlicht und ergreifend nichts. Da ich Kochen immer mehr als Pflicht denn als Kür empfinde, freue ich mich über Anregungen jeglicher Art, vor allem aber über Bücher, Podcasts  – ohne Heilversprechen.

Ich danke.

 

PS: Falls Ihr Euch über den nicht vorhandenen Mehrwert dieses Beitrags wundert: Tut es mir leid. Ich hab kürzlich beschlossen den Blog aktuell wieder in der Ursprungsform zu nutzen. Dinge von der Seele schreiben: die Corona-Krise verlangt das von mir.

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