Pancakes
Alltag

Sommer, Corona und das schreiben

Eigentlich warten wir auf den Sommer. Nonstop. Und immer wieder natürlich auf sinkende Corona-Zahlen. Die sinken. Und damit lockern sich die Leute. Ich lockere mich noch nicht so sehr, weil mein Drang nach Kaffeehaus noch nicht kommt. Aber wer weiß: ich hab eine Tante irritiert gefragt, warum man wegen eines Friseurtermins testen geht und saß zwei Tage später zum Spitzen schneiden beim Choiffeur.

Ich habe mir vorgenommen wieder mehr zu schreiben. Worüber? Über das was so passiert, während wir warten, dass Corona ganz verschwindet oder der Sommer kommt und das Leben eben währenddessen ganz normal weiter geht.

Es hat geregnet. Meine Kinder waren krank. Schön hintereinander. Dann hat es mich erwischt. Ich hab beruflich ein paar Pläne geschmiedet, mit zwei Leuten wirklich gute Gespräche geführt dazu, hab das örtliche Schreibkammerl geräumt – Dank an meinen Mann, der das wirklich vollzogen hat – mich dazu entschlossen noch einen Schreibkurs anzubieten, bevor der Sommer kommt (Wenn Ihr mögt, hier ist der Link.) und werd immer häuslicher in meinem Daheim, das eben jetzt auch das Büro beherbergt.

Bin vier Mal gerudert, im eigenen Gästezimmer, hab Zeug für den Bauerngarten gekauft, mich an der Familie erfreut, mit Campingurlaub geliebäugelt, zwei alte Joy-Fielding-Bücher in einem Rutsch durchgelesen, mich auf Twitter geärgert, mich über zwei Anrufe von lieben Twitter-Menschen gefreut und spontan Pancakes gemacht. Und eine super grausige Rollade. Fühl mich also einigermaßen energiegeladen. Muss vorerst vermutlich immer noch nicht ins Kaffeehaus, warte weiter auf den Sommer. Und hab echt fest im Blick, dass ich regelmäßig schreibe, auch mit diffuser Botschaft.

Und bei Euch so?

Experiment: schmeckte leider echt so wie es aussah.
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