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Körperkultur fürs Kind

Symbolbild

Unser erste Ausflug zur Animation unseres Kindes in Gruppe dauerte ganze 20 Minuten. Babyschwimmen. Unser Baby war noch zu klein. Das war eine Sache.
Bärtige, tätowierte und vor dem Wasser cool wirkende Männer waren kurz davor sich an den Händen zu fassen, um gemeinsam ein Liedchen zu trällern. Das war die andere Sache.

Dass die Schwimmlehrerin die Kinder zum Abschluss busselte, das war der Rest.
Wir waren bei einem Babytreff, wo eine Frau ihr Kind fast auf die Streckbank packen wollte, weil sie zeigen wollte, wie groß es ist und, ja, die Verdauung war dort ein großes Thema.

Seit dem habe ich vor solchen Dingen ein bisschen Angst. Dennoch, und weil das Treffen mit anderen Müttern auch sehr schön sein kann: Heute probieren wir es noch einmal mit einer Veranstaltung. Wir gehen zu unserem ersten Emmi Pikler-Kurs. Weil dort angeblich die Kinder das Tempo bestimmen und alles ein bisschen entspannter sein soll. Ich bin gespannt.

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1 Kommentar

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    Reply andalusienmutti 2. August 2015 at 17:00

    Wir gehen zum Babyschwimmen, seit der Zwerg 8 Monate ist. Erst in Budapest, weil wir dort zu der Zeit wohnten. Da war alles auf English, viel Singen und Spielen und jetzt hier in Andalusien. Da ist eher mit Hilfsmitteln im Wasser planschen angesagt. Ich fand und finde aber beides toll. Erstens hat meine Tochter jetzt schon keine Angst mehr vorm Wasser, zur Zeit tobt sie mit ihren Cousinen im Pool rum und zweitens ist es eine wunderbare Mutter-Kind-Aktivität. Wir haben jede Menge Spaß zusammen, denn ich bin ja mit ihr im Wasser. Aber hier ist das auch echt ziemlich entspannt, ohne Angeben und "Was kann dein Kind schon so".
    ganz liebe Grüße aus Andalusien
    Sanne

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