Dieses Wochenende war es endlich soweit. Unser erster Festivalbesuch mit Kind stand an. 
In Marienwerder bei Berlin wurde zum ersten Mal das Secrets-Festival veranstaltet. 
Der Kinderwagen hat uns das ganze Wochenende gute Dienste erwiesen. 
Freitagnachmittag war noch nicht alles geöffnet. 
Wir hatten uns entschieden ein, bereits aufgebautes, Zelt zu mieten. 
In der Zwergenstadt war immer Hochbetrieb, denn: Eine Menge Kinder waren da. 
Die Brücke verband Zeltstadt und Bühnen. 
Die Tipis waren oben noch offen. Ein Bikini-Girl kümmerte sich darum. 
Leider nicht um alle, und wir wurden kurz ein bisschen nass. Gott sei Dank ist mindestens einer von uns handwerklich begabt. 
Das frühe Vogerl war begeistert von der Dekoration. 
Als das Kind schlief, lauschten wir noch ein bisschen der Musik. Die wurde dann nur leider etwas lauter. Ein Shitstorm http://www.facebook.com/groups/Secrets.Festival.Kritik/?fref=tsdarüber und über einige andere Dinge ist bereits im Netz zu finden. 
Aber, und das war uns am wichtigsten, einen hat es nicht gestört. 
Samstagmorgen spazierten wir erst mal durch Marienwerder. Dort trafen wir zum Beispiel eine Gruppe, die auf dem Spielplatz geschlafen hat und auf der Suche nach einem Taxi war. 
Auf dem Festivalgelände war noch wenig los: Wir lasen – laut – das Buch von Patricia von @dasnuf.
Die Sonne war schon wieder richtig warm. 
Ein interessierter Blick gen Hauptbühne. 
Die Uhren gingen hier etwas anders. Das letzte Frühstückssandwich gehörte aber uns. 

Wäre auch egal gewesen, wenn nicht, für das frühe Vogerl war das Beste: Erdbeermarmelade von der Großcousine. 
Samstag waren auch Künstler unterwegs. 
Und natürlich: Musik. 
Für einen Euro hatte ich eine goldene Dame auf dem Oberarm. 
Im Foodareal war viel los. 
Wir trafen uns mit Freunden in der Zwergenstadt. 
Für das Programm war das frühe Vogerl noch zu klein. 
Meine größte Angst, mit einem Dixie umzukippen, ist übrigens wieder nicht eingetreten. 
Besonders beliebt: Stand up paddling: Aus unterschiedlichen Motivationsgründen haben wir nicht teilgenommen. 
Wenn wir nicht vor einer Bühne abhingen, oder mit der Essensbeschaffung beschäftigt waren, sind wir immer wieder hier gelandet. 
Samstagabend geht es schwer beladen nach Hause. Das nächtliche Lautstärke-Risiko war uns dann doch zu groß. 
Auf dem Gelände war es grad ruhig. Fast alle suchen Unterschlupf vor dem Regen. Wir fahren nach Hause.

Ob wir wieder zum Secrets Festival fahren würden? Ich weiß es nicht. Und wer weiß, ob es dieses Festival in dieser Form weiter geben wird. Ob wir wieder auf ein Festival mit Kind fahren würden? Aber natürlich. Unser Kind hatte Spaß. Und auch uns hat es gut gefallen. Gelernt haben wir natürlich auch etwas: Planung ist super, Flexibilität aber auch.

Und wie sind Eure Erfahrungen mit Festival und Kind: Schon mal unterwegs gewesen und was hat Euch gut gefallen, was weniger?
Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen