Da wir vergangene Woche krank zuhause verbrachten, wollten wir auch das Wochenende entspannt angehen. 
Freitagabend lese ich eines der ersten Bücher von Nicci French zu Ende. Ich mag es sehr: eine Geschichte über zwei befreundete englische Familien und natürlich gibt es auch einen ungelösten Mordfall dazwischen. Ich hatte das Buch in den 90ern gelesen und praktischerweise alles vergessen. 
Am Abend nutzen wir Netflix: Es läuft der Tatortreiniger. Ich werd immer wärmer mit ihm. 
Dazwischen drängt der Hund auf seine Runde. 
Samstagmorgen geht es in Richtung Prenzlauer Berg. Leicht irritiert ist der Sohn, dass der Vater da ohne ihn rein geht. 
In Berlin liegen immer für lange Zeit Weihnachtsbäume auf den Straßen. Ich bin immer unschlüssig, ob ich das besonders traurig, oder besonders lustig finden soll. Bemerkenswert finde ich es auf jeden Fall. 
Wir haben für den Hund auch etwas gekauft. Es gibt eine Fahne. 

Wir gehen asiatisch essen. 
Einmal das Essen für die Mutter, einmal das Essen für das Kind: Beides so naja. 
Richtig gut kommt aber die Nachspeise an: eine Art Milchreis-Nigri. 
Kuchen gibt es zuhause. 
Der Rucksack wurde aufgemotzt .
Sonntagmorgen frühstücken wir bei Mc Donalds. Meines Erachtens die einzige Mahlzeit, die dort schmeckt. 
Am Nachmittag malen wir. Stifte halten bei uns – Hund und unbekannter Schwund – meist nicht lang. Aber grad haben wir wieder einen neuen Schwung. 
Noch ist Kaminwetter, das nutzen wir. 

Und gleich: Tatort.
Ich hoffe, Euer Wochenende war auch so entspannt. 

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen