Am Karfreitag ist in Deutschland ein Feiertag. Das ist für mich immer ungewöhnlich, denn obwohl in Österreich einige Feiertage mehr sind, ist dort ein gewöhnlicher Werktag. 
Wir beginnen den freien Freitagmorgen mit geschnittenem Obst und nicht abgelichtetem Brot. 
Bevor wir uns auf die Reise machen, gibt es Karfreitags-Essen: Fischnudeln. 
Wir wollen das Wochenende bei der Familie an der Ostsee verbringen. Wir stehen zwei Stunden im Stau, und sind gerade mal bei der ersten Autobahnausfahrt. 
Diese nehmen wir dann auch, allerdings Richtung nach Hause. Per Telefon holen wir uns vorher noch Verständnis und versprechen den Besuch nachzuholen an einem Wochenende an dem die Autobahn nicht ganz so überlaufen ist. 
Auf dem Heimweg fahren wir nach Pankow an einem Kaffeehaus vorbei. 

Früher waren wir dort sehr häufig, aber am Wochenende ist es dort etwas eng, und der Hund darf – neuerdings auch nicht mehr rein. 
Pfiffig wie wir sind, nehmen wir den Kuchen mit nach Hause. 
Den Rest vom Freitag hängen wir ab. Abends mit dem Tatortreiniger. 

Weil wir ja dachten, dass wir unterwegs sind, ist nicht so viel zu essen im Haus. Aber ein Hoch auf das Milchbrot. 
Auf der Rücksitzbank ist es eng für mich. 

Aber unser Ausflug führt zum Recyclinghof und schon bald kann ich mich wieder bewegen. 
Im Anschluss geht es zu Dussmann und ich kaufe ein paar Bücher. Zu meiner Verteidigung: Ich lese sie auch immer. 😉
Wir kommen mittags knapp zuhause an, auf die Schnelle gibt es Toasts. 
Am Samstag ist ja #indiebookday: Zumindest eines meiner gekauften Bücher ist ein Beitrag dazu. 
Lebensmittel einkaufen waren wir in der Zwischenzeit auch, und so gibt es Palatschinken. Mit Erdbeeren, die tatsächlich wie Erdbeeren schmecken. 
Hier ist (fast) das Hinterteil eines amerikanischen Schlittens zu sehen, oder: Wir vorm Biomarkt. 

Eines meiner Schwangerschaftsgelüste, das ich auch sonst sehr liebe: Grieskoch. 
Wir sind sehr aufgeregt: Am nächsten Morgen ist Nesterlsuche und der große Teil dazu steht schon in der Küche. 
Die ganze Osternesterlsuche verläuft am Sonntag ohne Bilder: Kam gut an. Auch die Schokolade um halb sieben. Highlights sind und bleiben hier aber: Eier. 
Nach dem Frühstück fahren wir ins Hundesauslaufgebiet: Sonntag um neun scheinbar ein Geheimtipp. 
Gott sei Dank ist unser Kinderwagen geländetauglich, für eine reine Laufrunde ist unsere Strecke zu weit. 
Auf einer Parkbank setze ich mal wieder ein Buch aus. 
Ein bisschen Osterdeko haben wir auch mitgenommen, vom Spaziergang. 
Mittags gibt es Kartoffelbrei. 
Und: Man muss auch mal dazu stehen, wenn ein Kuchen einfach nicht so gut aussieht. 
Am Nachmittag sind wir draußen unterwegs und immer wieder etwas irritiert von der Uhrzeit. 
Abends sind wir gut damit beschäftigt, Spielzeug einzusammeln und verzichten – zu Gunsten von Morgen – auf den Tatort.

Und wie war Euer Osterwochenende so?
Mehr Wochenenenden in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen, die sich aus ihrem Wochenbett meldet.