So ähnlich sah die Landschaft auch bei uns aus.

Anzeige. Die Geschichte von einem 80-jährigen Mann, der ganz alleine im kalten schwedischen Winter friert und auf einem Portal in kleinen Videos davon erzählt? Warum mich das interessiert? Weil wir vor ein paar Jahren selbst in Schweden waren. Mitten im kalten Winter haben wir uns aufgemacht, um Jokkmokk und die vielen kleinen Orte auf dem Weg dorthin kennenzulernen. Insassen unseres (Sommer-)Wohnmobils: mein Mann, unser Hund im fortgeschrittenen Rentenalter, und ich.

Gleich nach meiner Unizeit hatten wir uns vorgenommen einmal quer durch Schweden zu fahren, um den dortigen Winter kennenzulernen. Kalt war es, bald wurde es dunkel: Wir tranken weihnachtlichen Punsch und es war ein großartiger, wirklich ganz wunderbarer, Urlaub, der uns oft auf grundelementare Fragen zurückgeworfen hat. Vielleicht hatte ich auch deshalb so viel Verständnis für den 80-jährigen Schweden Åke.

Es kann so verdammt kalt sein im Dunklen. Åke lebt 235 Kilometer nördlich vom Polarkreis, ist dort ziemlich alleine auf weiter Flur und möchte so gerne Gäste haben. Bis Minus 40 Grad ist das gar nicht so leicht, Menschen dafür zu begeistern, mal eben vorbei zu schauen. Zumal er nicht mal von der schwedischen Seite besuchbar ist, um den Schweden sehen zu können, muss man über Finnland reisen.

Mit Hilfe von Vaillant hat sich Åkes Welt nun ein bisschen verändert: Er hat sich eine Wärmepumpe besorgt und berichtet über seinen Fortschritt. Zudem erzählt er dort Dinge über seinen Heimatort Naimakka, Teil der Gemeinde Kiruna: Zum Beispiel, dass dort Highspeed-Internet vorhanden ist, am 21. Juli der Polartag ohne eine einzige Minute Dunkelheit ist und man zwischen August und April dort in der Gegend in 8 von 10 Nächten Polarlichter sehen kann.

Auch ein Wetterforscher kamen schon vorbei, um zu schauen, wie Åke da so lebt.

Energieproblem

Die Sache mit der Wärmepumpe hat mich auch wieder an etwas erinnert: Es kann verdammt kalt werden im schwedischen Winter, wenn es mit der Energieversorgung hapert. Auch wir hatten in unserem Urlaub ein Energieproblem. Unsere Gasflaschen waren leer. Weihnachten nahte und es wurde ganz schön kalt im Wohnmobil.

 

Leider passten die Anschlüsse der deutschen Gasflaschen nicht mit den schwedischen zusammen. Großes Glück hatten wir, dass wir am 24. Dezember einen Schweden fanden, der hierzu einen Adapter gebaut hatte.

 

Und die Romantik Schwedens war mit der Kälte dann doch ein bisschen getrübt. Åkes Welt werde ich in schöner Erinnerung an unseren Urlaub sicher noch weiter verfolgen. Weil Schweden im Winter einfach toll ist: Mehr als einfach nur ein vielerorts beschriebenes Bullerbü, wobei das natürlich auch nicht zu verachten ist. Grad vor dem nahenden Midsommar: Alter Schwede, bei Åkes Welt könnt Ihr auch ein Paket dazu gewinnen.

 

Und Ihr: Ward Ihr schon mal im Schweden? Und wenn ja, zu welcher Jahreszeit?

Die Bilder sind direkt dem Portal von Åkes Welt entnommen.