Anzeige. Ein Elektrofahrrad testen? Als ich gesehen habe, dass Klever Mobility deutschlandweit auf der Suche nach Bloggern war, die ein Fahrrad testen, war ich begeistert. Weniger für mich: Mit zwei kleinen Kindern ist mit das zweirädrige Fahren zu holprig, aber für meinen Mann Björn fand ich es super. Der liebt nämlich Fahrradfahren und hat einen Arbeitsweg für den sich so ein E-Bike gut eignen könnte.

 

Und so konnten wir zwei Wochen lang das Modell “Klever X RAW” testen. Da ich ihn nur damit ankommen und abfahren sah, habe ich ihn -der Einfachheit halber – direkt danach befragt.

 

Du bist Radsportler, der auf Grund der Entfernung, aber kaum mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt: Erzähl doch mal, wie war Deine grundlegende Einstellung zum Thema E-Bike vor dem Test?

 

Ich fahre eigentlich mein ganzes Leben viel Fahrrad, ob damals zur Schule, später zur Ausbildung oder zur Arbeit, da wo es passte nutze ich es gern. Es wurde weniger, als meine Arbeit zu weit weg war. Da habe ich wieder begonnen Downhill in Bikeparks zu fahren. Die 28 km zur Arbeit, sind meiner Meinung auch mit eBike ungünstig weit weg. Aber ich arbeite im Moment drei Tage die Woche an einem Projekt, wo ich nur 16 km fahren muss. Und als wir über die Testphase mit einem eBike sprachen, war klar, dass das gut passen würde.

 

Fast zwei Wochen lang konntest Du nun das “Klever X RAW” testen: Wie fandest Du das Fahrrad?

 

Es ist unglaublich schön. Das war der erste Gedanke, als ich es gesehen habe. Und es ist sehr einfach zu fahren.

 

Wenn man den kleinen Bildschirm anklickt, geht es los. Man muss zum Fahren eigentlich nichts wissen. Mit der Plus- und Minustaste stellt man die Unterstützung ein, der Rest ist im Hintergrund. Mir sind Bremsen immer sehr wichtig, gerade in der Stadt sind sie oft entscheidend.

 

Die hier verbauten Tektro-Scheibenbremsen bremsen gut und wirken sehr stabil. Der Weg zur Arbeit war großartig, das Telefon sagte mir, wo ich abbiegen muss, da ich diese Ecken noch nicht kannte. Ich fuhr an Pferdekoppeln, Äckern und an einem Golfplatz vorbei und durch Plattenbau-Siedlungen: Viel besser als im Stau auf der Autobahn oder in der heißen S-Bahn.

 

Wenn man von Elektrofahrrädern wenig Ahnung hat, wie ich, könnte man dazu tendieren, dass sie eher etwas für bequemere Leute sind: Was denkst Du?

 

Ja, natürlich ist es bequemer. Ich kann auch die Strecke mit meinem klassischen Stadtrad fahren, nur mache ich das (aus Bequemlichkeit) nicht. Und mit dem eBike ging es leichter und hat auch noch mehr Spaß gemacht.

 

Wenn das eBike die Menschen zurück auf den Sattel holt, ist das doch sehr begrüßenswert.

 

Auf meinem Weg habe ich natürlich andere Radfahrer getroffen,  mit dem eBike zur Arbeit fuhr aber außer mir nur noch einer: Und das obwohl ich immer am Stau vorbei fuhr. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich auf die Minute genau so lange wie mit dem Auto gebraucht habe?

 

Beim “Klever X RAW” konntest Du keinen Kindersitz montieren, bei anderen Modellen ist das bestimmt möglich: Ist das für Kinder überhaupt interessant?

 

Ja, meinen Kindern gefällt das. Testen konnten wir es nicht, da das Klever X ROW ein nacktes, chices Stadtrad ist.

 

Aber meinen Kindern gefällt das draußen sein, rumfahren, in die Kurve legen und, das vermute ich jetzt mal, das Beschleunigen. Ein eBike vergrößert den Aktionsradius ungemein. Plötzlich sind beide Zoos erreichbar, das ginge nicht mit einem normalen Rad.

 

Vom Auto- und Bahnfahrer für zwei Wochen zum eBike-Pendler: Wie hat es Dir gefallen?

Es hat mir gezeigt, wie weit man kommt wenn man den eingebauten Rückenwind hat. Ich stehe total auf Fahrspaß, eine Stunde nur strampeln gibt mir nicht viel. Mir hat das eBike pendeln auch gut gefallen, weil ich es gut in meinen Alltag integrieren kann. Eine Stunde Radfahren ist mit zwei Kleinkindern, Hund und Haushalt nicht oft drin. Den Weg zur Arbeit dafür nutzen ist super!

 

Dankeschön.