In meiner Kindheit gab es in Österreich den Fernsehfrosch der immer das Wetter angesagt hat. Sein Name war Quaxi. Für Quaxi wäre das Berliner Wetter dieses Wochenende wahrscheinlich eine echte Herausforderung gewesen. Es war schwül und man konnte sich auf nichts einstellen. 
Ein Obstquetschie ist die Zeiteinheit für den ersten Kaffee am Samstagmorgen. 
Auf unserem Klopapier findet sich ein Bild, das nach frühem Vogerl aussieht. REWE sei Dank. 
Nach dem Frühstück schreibe ich einen Text über Tätowierungen, und wie ich auf dem Spielplatz eine merkwürdige Begegnung hatte. 
Als Jause gibt es Melone und Kekse (Mann) und Melone und Butterbrot (Kind). 
Im Supermarkt ist überraschend wenig los. 
Im Anschluss hole ich Essen, und warte in der Sonne. 
Die Wahl fällt auf Sushi. 

Der Sonntagmorgen beginnt mit einem Spielchen. 
Ich suche meine blaue Brille und finde nur andere. 
Zweites Frühstück und antesten der Cousinen-Marmelade. Hervorragend. 
Im Anschluss machen wir einen kleinen Spaziergang. 
Mittagsschlaf und Garten. 
Mein neues Buch verrät mir auf Seite 4, dass hier ein kleines Kind stirbt. Sieht zumindest stark danach aus. Wenn mir nicht jemand erzählt, dass das nicht stimmt, lese ich nicht weiter. 
Nachmittags ist Palatschinkenzeit. 
Das Spielzeug hat immer noch Aktualität. Wir warten noch immer auf ein paar Päckchen. 
Bei uns ist einer krank, drum liegen überall Taschentücher. 
Kurz nach vier trinke ich den letzten Kaffee des Tages. 

Bei diesem komischen Wetter bewegt sich der Schurkenbeardie kaum. 
Im Wohnzimmer liegen Muscheln, das Mitbringsel einer Freundin. 

Mehr Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Die 12 Bilder vom Sonntag sind zudem Teil der Aktion von Draußen nur Kännchen, immer am 12 des Monats den Alltag in 12 Bildern zu zeigen. 
Und wie war Euer Wochenende so?