Kultur mit Kind, Meinung, Nachgefragt

Schwangere Körper der Bilderfrauen

Meine vier Bloggerkolleginnen Alina (Liebling – Ich Blogge, Jetzt), Alu (Grosseköpfe), Bella (familieberlin), Dajana (Mit Kinderaugen) und ich haben das Projekt Bilderfrauen ins Leben gerufen: Jede Woche stellen wir uns Fragen, die uns zu Mode, Beauty und Lifestyle durch den Kopf gehen.

Dieses Mal wollte ich wissen: Was ist Euer Überbleibsel aus der Schwangerschaft?

Sich bewusst ernähren, ordentlich viel Wasser trinken, ausreichend schlafen, sich fleißig eincremen – Kurzum gut auf sich achtgeben: Es gibt Frauen, die beherzigen das ihr Leben lang. Ich bin keine von ihnen. Vor zwei Jahren sah ich dann diese zwei blauen Streifen auf dem weißen Plastikteil und wusste nun muss sich einiges ändern.

Ich trank Wasser wie eine Wilde, versuchte auf Koffein zu verzichten, war permanent im Bett, um mich aus zu ruhen, hatte diesen fünf-Mal-am-Tag-muss-Obst-sein-Plan, war ständig am Tüfteln, wie ich – ohne Fleisch – genug Eiweiß zu mir nehme und schmierte mir, Weleda sein Dank, meinen stündlich größer werdenden Bauch ein. Das hatte den Erfolg, dass meine Eisenwerte erstmalig in den grünen Bereich rutschten und mein Bauch auch keine Landkarte aufwies.

Vieles meiner neuen Gewohnheiten hielt ich die Stillzeit über durch. Und nun: Nun ja. Geblieben ist mir die Achtsamkeit: Ein bisschen mehr zu schauen, was mir gut tut. Ein bisschen mehr Cremerei. Ein wenig mehr Schauen auf Inhaltsstoffe. Und vor allem, ein Blick darauf, was tut mir wirklich gut. Und als Mutter werden die Antennen dafür natürlich noch feiner.

Und das haben die Mädels auf die Frage nach den „Schwangerschafts-Überbleibsel geantwortet:

Alina von Liebling – Ich blogge, Jetzt

Auf den ersten Blick fallen mir zu meinen Überbleibsel tatsächlich nur meine hinterbliebenen Kilos ein und eine mit Tabletten verbundene Schilddrüsen Unterfunktion, die ich aber sicherlich schon einige Jahre mit mir herumtrage, nur kein Arzt hat sie bis zu dem Zeitpunkt entdeckt.
Doch was ist da noch?
Nach genaueren Überlegungen fällt mir jedoch tatsächlich was ein – mein Hang zu Schwangerschaftsklamotten. Ich trage immer noch die Sachen mit dem bequemen Bund und stöbere immer gern auf all den schönen Seiten im Internet. Die Schwangerschaftsstreifen werden täglich mit dem Birken Öl von Weleda versorgt und damit fühle ich mich auch endlich wohl.

Es hilft mir, aber vor allem ist es morgens ein schönes Ritual mit
einem tollen Duft. Also der Klassiker Überbleibsel aus der SS sind natürlich die Kilos, doch das Allerschönste ist, dass ich mich mit meinem Kind an der Seite zum ersten Mal rundum wohl fühle.
Ich liebe uns, und deswegen auch mich, das ist wohl das schönste Gefühl das alles zurück gelassen hat.
Deine Alina

Alu von Grosseköpfe
Liebe Bettie,
Meine Schwangerschaften sind beide schon etwas her. Sich an das Körpergefühl innerhalb der Zeit zu erinnern ist fast leichter, als an das danach. Denn ehrlich, ich bin immer pingelig. Zu dick, zu groß, zu viel Busen. Ich habe immer und wirklich immer etwas an mir zu meckern. Ich mag wenige Dinge an mir wirklich gern und dazu zählen meine Schwangerschaftsüberbleibsel wie diese leichten Krampfadern nun definitiv nicht. Meine Schwangerschaften Überbleibsel sind daher vom Körpergefühl eher die weitere Erkenntnis, dass ich wohl nie eine Size Zero tragen werde, das ich immer Rückentraining machen muss und das man einfach älter wird. Irgendwie war das wohl für den Körper eine ziemlich gute Idee so früh Kinder zu bekommen, denk ich mir manchmal. Deine Alu

Bella von familieberlin

Liebe Bettie, deine Frage ist schon sehr persönlich, aber berechtigt.
Ich frage mich öfter, ob manche Frau noch „Überbleibsel“ aus der Schwangerschaft hat. Manchmal sieht man es, oft aber auch nicht und niemand redet wirklich gern darüber. Wobei man auch nicht von einem kurzen Blick aufs sichtbare Äußere schließen kann. Da spreche ich aus persönlicher Erfahrung. Wer mich vor der Schwangerschaft kannte, wird sich denken, ich habe keinerlei Veränderungen durch ein Kind im Bauch behalten. Dem stimme ich zu, wenn ich in Klamotten und schick gemacht vor denen stehe. Doch gerade die Haut hat bei mir gelitten. Nein, keine Risse, ich hatte extrem mit Pigmentstörungen zu tun. Meine runde Babykugel sah stets wohl gebräunt und stark pigmentiert aus. Das war ok, aber ich hatte diese dunkle Linie auf dem Bauch, unter dem Bauchnabel beginnend  bis zum Brustbein. Und die habe ich immer noch. Sie ist nicht mehr so dunkel, aber erkenntlich. Und miniberlin ist mittlerweile fast 1,5 Jahre alt. Wie lang die bleibt? Keine Ahnung. Aber wenn sie geht, kann sie bitte auch diese vielen Besenreisser an den Beinen mitnehmen. Und mir dann auch meinen straffen Bauch wiederbringen. Die Haut ist einfach nicht mehr so wie früher, das Sixpack versteckt sich auch noch. Aber ich glaube auch nicht, dass dieser straffe Bauch wieder kommt, wenn ich nichts mache, oder? Ich weiß es nicht. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass diese Veränderungen Zeichen einer Besonderheit in meinem Leben sind. Ich habe ein Kind bekommen.  Ich gehe mit den Veränderungen nicht hausieren, aber ich vermeide deswegen auch nicht an den Strand zu gehen. Warum auch?

Dajana von Mit Kinderaugen
Liebe Bettie,

interessante Frage. Wirklich. Darüber habe ich so echt noch nie nachgedacht. Habe ich etwas Positives oder Veränderndes aus meiner (ersten) Schwangerschaft zurückbehalten?! Letztes Jahr um die Zeit hätte ick janz laut jeschrien: „Jaaaa! Dieses verdammten letzten fünf Kilo, die einfach nicht abhauen wollen.“ Die waren dann aber dank Sport und guter Ernährung irgendwann weg. Mittlerweile bin ich aber wieder schwanger und die fünf Kilo, plus fünf weitere, sind wieder da.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich nichts aus der ersten Schwangerschaft behalten oder davon getragen habe. Ich hatte das Glück, dass ich keine Schwangerschaftsstreifen hatte (die habe ich jetzt in der zweiten Schwangerschaft auch nicht). Ich habe aber auch gecremt und geölt wie ne Wilde und glaube, es liegt auch an den guten Genen. Meine Muddi hatte auch keine Streifen. Wir haben wohl einfach ein sehr gutes Bindegewebe. Und wir hatten beide viel zugenommen. Muddi mit mir über 20kg und icke mit dem Mini Chef auch über 20kg. Die gute Ernähung war nach Ende der Stillzeit leider auch schnell wieder vergessen und das vorbildliche Cremen und Ölen leider auch.

Nur dieses fünf Kilo. Die blieben laaaaange. Also nein, ich habe nichts nach der ersten Schwangerschaft behalten und es hat sich seitdem auch nichts bei mir verändert.

Allerdings habe ick etwas verloren. Meinen tiefen und laaangen Schlaf. Der ging in der ersten Schwangerschaft dank mehrmaliger nächtlicher Toilettengänge flöten und kam bis heute (mit dreieinhalb jährigem Kind und wieder schwanger) leider nicht wieder. Also wenn du den irgendwo siehst…ick bitte dich…schick ihn vorbei. Deine Dajana

Nun kennt Ihr unsere Meinungen. Und welche Überbleibsel habt Ihr so aus der Schwangerschaft?

Kultur mit Kind, Nachgefragt

„Das Gefühl zu Hugo wird immer stärker und größer und manchmal weiß ich gar nicht wohin mit so viel Gefühl“ / Kultur mit Kind in der Schweiz mit der Liebe aus Kuba

Auf Kuba lernte Nadine einen Schauspieler kennen und lieben. Mit ihm und dem gemeinsamen Sohn Hugo lebt sie nun Mitten in Zürich. Über tolle Spielplätze, kurzen Mutterschutz und warum sie ihr Leben liebt, haben wir im „Kultur mit Kind“-Interview gesprochen. 

Nadine mit Hugo am Strand von Kuba
Nadine mit Hugo am Strand von Kuba

Stell Dich doch bitte kurz vor. 

Ich bin Nadine, verheiratet und Hugo ist unser Sohn (3). Ich bin im Human Resources (eigentlich was mit Journalismus gelernt), mein Mann im Marketing (früher Schauspieler auf Kuba) tätig und Hugo ist Kitagänger, vier mal die Woche. Ich liebe meine Familie, ich liebe das Mutter sein, ich liebe mein Leben. Das Gefühl zu Hugo wird immer stärker und größer und manchmal weiß ich gar nicht wohin mit so viel Gefühl. Dennoch überrennt mich mein Leben als Mama mit Beruf, als Partnerin und Freundin hin und wieder. Sport als Ausgleich wäre toll, aber mein Studio sieht mich nur sporadisch und so bleibt dieser frustrierende Punkt unerfüllt.

Du lebst seit ein paar Jahren mit Deiner Familie in der Schweiz, was empfindest Du in dort für Familien anders als in Deutschland? 

Hier kann ich nur aus Erfahrungsberichten von Bekannten und meinen Geschwistern aus Deutschland erzählen, habe ich doch nie mit meiner eignen kleinen Familie in Deutschland gelebt. Daher weiß ich, dass es in Deutschland folgendes gibt: Längeren Mutterschutz (Neid), Kindergärten sind noch keine Vorschule (wie schön), Kitaplätze sind Mangelwahre (schlecht) und die Betreuung ist günstiger, aber dafür stimmt der Betreuung-Schlüssel nicht (fragwürdig).

Zudem habe ich von Kita’s gehört die keine Kapazität haben alle Kinder mit Sonnencreme einzuschmieren, daher sollen das die Eltern am Vormittag schon machen, außerdem sollten Kinder mit zwei Jahren sich schon richtig selber anziehen können: Wo ist hier bitte der schnellste Weg zum Ausgang?
In der Schweiz: Arbeiten bis der Muttermund neun cm offen ist, heute 16 Wochen Mutterzeit (ich hatte 14 Wochen danach unbezahlten Urlaub bis Hugo sechs Monate alt war –  danach pleite), Kita gibt es viele, tolle Betreuung, Kosten Faktor? (bitte fragt nicht). Sobald die Elternzeit rum ist, gilt es Familie, Liebe, Haushalt, schlechtes Gewissen, Freude, Stress, Streit, Sport, Kultur (was war das nochmal) unter einen Hut zu bekommen. Mal läuft das gut und wir nehmen es leicht, an anderen Tagen sieht man mir die Verzweiflung schon von weitem an – der ganz normale Wahnsinn und ein bisschen mehr.
Warum wir dennoch hier leben? Weil wir uns wohl fühlen, gute Jobs haben, unser Sohn hier geboren wurde und wir gute Freunde haben. Warum wir beide arbeiten? Für die Rente, weil keiner von uns beiden einen CEO-Posten hat und es auch gut tut und somit richtig für alle ist.

Wo bereitet Dir Vereinbarkeit im Alltag Schwierigkeiten? 

Spielplatz mit Wasserlauf
Spielplatz mit Wasserlauf

Die größte Schwierigkeit besteht wohl im Job und auch im Sport. Seit ich Mutter bin, denke ich für zwei und manchmal für uns alle drei. Ich weiß, wie ich und wie Hugo geschlafen haben, ich weiß, was ich am Tag vor habe und was Hugo in der Kita braucht (mal eine Badehose, dann neue Ersatzunterhosen etc.) und muss uns beide anziehen für den Tag, am Abend brauchen wir zu essen, am Abend wird noch gespielt und gekocht und zu Bett gebracht. Im Job muss ich funktionieren, viele verschiedene Bereiche abdecken, an Prozesse denken, Email, Telefon und direkt Ansprache gewährleisten und vieles mehr.  Manchmal frage ich mich schon, wie viel Speicherkapazität ein Mensch hat und ich wundere mich schon lange nicht mehr, wenn ich noch zwei bis drei Mal zurück in die Wohnung muss, weil ich irgendwas habe liegen lassen.

Und ansonsten heißt das Motto: Inseln schaffen (zu dritt, zu zweit und alleine). Hugo’s Götti
(Patenonkel) wohnt ums Eck und er passt gerne mal auf Hugo auf und unser Kleiner ist ziemlich mutig und hat nun schon mal dort geschlafen. Meine Mutter nimmt Hugo hin du wieder zu sich, da sie in Konstanz wohnt und in der Nachbarschaft passen wir gegenseitig auf unsere Kinder auf. Ja, einen Babysitter (Luxus) haben wir auch noch. Hugo entwickelt sich prächtig und solange das so ist, scheint es richtig zu sein wie und was wir tun. Zu zweit machen wir ca. 1x im Monat was, aber auch unregelmäßig.

Welche Ausflüge kannst Du für junge Familien in Zürich und Umgebung empfehlen? 

Bad
Max Frisch / Letzibad

Es gibt viele GZ (Gemeinschaftszentren). Diese bieten tolle Aktivitäten an, haben Spielplätze und oft auch Tiere und ein Cafe gibt es auch. Der perfekte Mix, um sich mit Familien mit Kindern zu treffen: Kaffee für die Großen, Schaukeln für die Kleinen.
Zudem sind im Sommer die Bads (Schwimmbäder) richtig schön und super auf Familien abgestimmt. Es stimmt einfach alles, die Kinderbecken haben Sonnenschirme, kleine Rutschbahnen, Wasserläufe, die Toiletten sind sauber – es ist ein Traum.

Du bist Deutsche, Dein Mann kommt aus Kuba, ihr lebt in der Schweiz: Was bekommt Euer Sohn aus den unterschiedlichen Kulturen mit? 

Ich finde das noch schwer zu beantworten und wenn ich darüber nachdenke, komm ich jetzt mit ziemlichen Klischees. Hugo ist sehr offen. Er tritt sofort mit Menschen in Kontakt und gewinnt sie für sich, wie mein Mann. Meinem Sohn ist schnell etwas zu laut und er braucht immer wieder seine Ruhe, genau wie ich. Er spricht vor allem Schwyzerdütsch, dann Hochdeutsch und er versteht alles auf Spanisch, spricht aber die Sprache seines Vaters noch nicht aktiv.

Und meine Lieblingsfrage: Wie entspannst Du? 

Bisher hätte ich immer gesagt, entweder mit Mann oder alleine beim Wellness. Aber wir hatten jetzt ein paar Momente, in denen wir alle völlig groggy im Bett Abends lagen, Hugo in unserer Mitte, wir ihm zugewandt, Hände haltend und da dachte ich: Was für eine Ruhe, was für eine Entspannung!

Ihr habt auch ein Kind, interessiert Euch für Kultur und möchtet darüber reden? Schreibt mir eine Mail an fruehesvogerl@gmail.com. 

Eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr hier

Kultur mit Kind, Meinung

Mein Kind ist ein Berliner / Berlin Liebe

Als ich vor fast zwölf Jahren zum ersten Mal nach Berlin kam, hatte ich wie man das manchmal bei Internetbekanntschaften hat, gleich den Verdacht, dass wir uns mögen würden, diese Stadt und ich.

Angekommen in Berlin Tempelhof machte ich die kommenden Tage ein paar spannende Erfahrungen: Ja, man kann auch alleine in einen Club gehen. Abends um neun ein Hotel zu finden, in einem Stadtteil den man nicht kennt, ist eine Herausforderung, aber nicht unmöglich. Ein paar Dinge lernte ich erst viel später: Ganz nah neben dem Ort, den ich damals so gruselig fand, habe ich ein paar Monate später für über ein Jahr gewohnt. Aber schnell war mir klar, dass ich wiederkehre.

U-Bahn fahren mit Blumenkranz. Kann man vielleicht auch anderswo, ist nur in Berlin besonders toll.


Ich hatte mich verliebt. In die Stadt. Und ein paar Jahre später dann auch in meinem Mann. Dass unser Sohn hier geboren werden würde, war also schon lange klar, bevor wir überhaupt wussten, wo und wie und wann. Denn ich glaube, dass in dieser Stadt Toleranz einfach ganz anders möglich ist, als in der Kleinstadt. Kürzlich hatte mir eine Mutter erzählt, wie sie mit ihrer Frau eine Familie gegründet hat, und in Berlin noch nie Anfeindungen erlebt hat. Ich kenne gleichgeschlechtliche Pärchen, die hier händchenhaltend rumlaufen, was in ihrer Heimatstadt unmöglich wäre. Eine Studienkollegin wurde plötzlich zum Studienkollegen. Und auch viele unterschiedliche Religionen sind hier anzutreffen. Mittlerweile kenne ich in Berlin auch einige Leute, die Katholiken sind wie ich neulich von Konstantin gelesen habe, und auch einige die Weihnachten gar nicht feiern. Weil sie einen anderen Glauben haben, oder eben keinen. In Berlin habe ich Pärchen kennengelernt, die aus unterschiedlichen Ländern kommen. Das ist ganz normal? Natürlich. In den Kleinstädten, die ich kenne, sind die meisten Paarungen aber innerhalb desselben Viertels entstanden. Was ja auch nichts Schlimmes ist, das kommt nur hier nicht so häufig vor. Ich habe Menschen kennengelernt, die für wenig Geld hier einen Traum verfolgen. Und auch viele, die scheitern. Natürlich. Ich habe eine Menge unterschiedlicher Menschen ganz unterschiedlicher Art getroffen. Und das ist ziemlich schön.

Natürlich ist nicht alles gut hier. Wenn ich sehe wie vor dem Flüchtlingsheim bei uns ums Eck demonstriert wird, krieg ich Angst. Oder wenn mir eine Bekannte erzählt, dass die Kita-Platz-Problematik sicher von den Flüchtlingen kommt. Das kann sie doch nicht ernst meinen?
Auch in Berlin habe ich schon homophobe Menschen kennengelernt, und mich dann ganz schnell von ihnen entfremdet. Und Idioten, die sich nicht ganz so schnell in eine Schublade zwicken lassen, die gibt es hier natürlich auch.

Aber ich glaube, dass hier noch eine Buntheit möglich ist, die ich meinem Sohn gerne zeigen möchte. Gelebte Toleranz, die nicht nur aus dem Lehrbuch kommt. Mein Sohn soll wissen, dass Leben ganz vielfältig aussieht. Das ist sicher auch anderswo zu zeigen. Für mich ist Berlin die richtige Stadt dafür.

Meinen österreichischen Pass habe ich übrigens noch immer. Und auch wenn ich oft gefragt werde, ich möchte den behalten. Manchmal ist das ein bisschen mehr Bürokratie, aber ich bleibe ja nun auch Österreicherin. In Berlin. Darüber, dass mein Sohn in dieser Stadt aufwächst, bin ich sehr glücklich. Denn mein Sohn ist Berliner. Und Wiener, Wiener ist er auch.

Dieser Text ist Teil der Blogparade #wirsindallefreigeboren von Grosseköpfe. Es geht um den ersten Punkt der UN-Kinderrechtskonvention: das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht.

Alltag, Kultur mit Kind

Neue Frisuren und alte Erkältungen / WochenendeinBildern (16.-18.07.2015)

Sommergrippe, ein bisschen Sonne und ganz viel Zeit zwischen Hund und Kind, beide neu frisiert: 
Freitagnachmittag sieht es so aus als würde uns ein Wochenende erwarten, dass mit frischer Sommerfrisur gut draußen zu genießen ist. 
Ich freue mich unglaublich über mein erstes Interview der #familienrollen: Jana erzählt über ihr Leben als Kind in mehreren WGs im Westberlin der 1970er Jahre. (Foto: Jana vom hebammenblog.de)
Samstagmittag machen wir einen Einkaufsausflug. 
Wir essen Brombeeren. Das Kind und ich zum ersten Mal. Nun ja: Diese schmecken nach gar nichts. 
Der Hund hat auch eine Sommerfrisur bekommen. 
Der Kindersitz wird ausprobiert. Bald gibt es mehr dazu. 
Wir grillen. Dieses Mal: in minimalistisch. 
Mit dem Buggy drehen wir noch eine kleine Abendrunde. 
Abends lese ich zum ersten Mal seit Monaten eine Frauenzeitschrift. Nun ja. 
Die Männer hängen ab. 
Sonntags gibt es Brötchen. 
Verschlossene Türen kommen nicht gut an. 
Die Babywippe hat uns gute Dienste erwiesen, frisch vom Dachboden, soll sie nun zu einer Freundin. 
Das Wetter ist am Sonntag äußerst bescheiden. 
Bei Gewitter darf der Hund aufs Sofa. 
Es gibt Kuchen, der sich aber heute nicht so gut auf Fotos macht. Deshalb: Symbolbild. 
Und Süßes. 
Seit eineinhalb Wochen ist bei uns immer einer krank. 
Nur den Hund hat es noch nicht erwischt. Aber für den Fall, dass: Schnäuzen üben.
Und wie war Euer Wochenende so?
Mehr WochenendeninBildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen
Kultur mit Kind, Meinung

Keine Füße für mich

Ausgangsbild. 

Ob ich arg von Podophobie betroffen sei, hat mich Leitmedium heute auf Twitter gefragt. Aber nein, ich habe keinen Ekel vor Füßen. Ich habe nur ein großes, meinen Internetfreunden bekanntes, Problem mit Füßen in meiner Timeline. 

Sobald sich die Sonne nur ein bisschen raustraut, gehen die Leute barfuß. Ich auch. Auf Instagram erscheinen dann Zehen, in Hülle und Fülle. Nur warum eigentlich? Zeigt sich hier das Lebensgefühl: „Ich trage keine Socken, ich bin verwegen“. Ehrlich: mir hat es sich noch nicht erschlossen, warum. Das kann man sicher über einige Dinge sagen, da es ist mir aber egal. Denn mit Füßen habe ich noch ein anderes Problem. Ich find Füße furchtbar unästhetisch. Abblätternder Nagellack, schief geschnittener Nagel auf Zeh 3, Zeh 4 mit Frisur: Ich will das nicht sehen. Menschen, die ich nicht kenne zwingen mich via Twitter mir ihre pink lackierten eng abgeschnittenen Zehennägel anzuschauen? Der Fuß bleibt mir zu persönlich. 
Ähnlich geht es mir übrigens mit Rotznasen. Natürlich ist das auch natürlich. Aber mal ehrlich die Liste von Natürlichkeiten, die Grenzen überschreiten ist lang. Brüste in meiner Timeline sehe ich übrigens anders. Denn jedes Stillfoto hat seine Berechtigung. Zum einen wegen der Sache an sich. Zum anderen sind Brüste nun mal um einiges ästhetischer. Ebenso wie Augen und Münder. Hände, die Geschichten erzählen. Jeder hat natürlich andere Grenzen. Für mich nur bitte keine Füße-Bilder. Außer die von Kleinen. Natürlich. 
Noch schlimmer finde ich eigentlich nur Knie. Frontal aufgenommen. Und wie geht es Euch damit? 

Dieser Text ist mein Beitrag zum Sommerloch. Anlässlich der Debatte, darf man über Käse schreiben, oder ist der, der über Käse schreibt doof, kann ich nur sagen: Bei mir wird es niemals ein Fußbild von mir geben. 
Familienrollen, Kultur mit Kind

„Und das mit der freien Liebe war ja dann doch auch etwas komplizierter“. / Leben in der Kommune

Als Kind hat sie mehr als 10 WGs bewohnt und das im Westberlin der 1970er Jahre. Wie sie das geprägt hat, was sie davon mitgenommen hat und was ihr auch bei ihrem Beruf als Hebamme heute noch hilft, hat mir Jana verraten. 

Auf Facebook hast Du quasi im Vorbeigehen erzählt, dass Du selbst in einer WG großgeworden bist. In einem Berliner Altbau. Wie kam es dazu und vor allem wie war es?

Tatsächlich bin ich in mehreren West-Berliner WGs groß geworden. Meine Eltern hatten sich getrennt, als ich drei war und in den nächsten Jahren teilten sie sich die Kinderbetreuung. Das heißt, ich pendelte wochenweise zwischen den beiden. Sie zogen jeweils in WGs.
Da das WG-Leben so seine Tücken hat, blieb es nicht bei einer, sondern es wurde jeweils viel umgezogen (sicher mehr als 10 Mal ).

In meiner gesamten Kindheit hatte ich so zwei Wohnorte und meistens auch zwei Zimmer. Meine Eltern waren Studenten. Daher hatten wir ziemlich wenig Geld, aber sie hatten relativ viel Zeit und vor allem unglaublich viele Semesterferien. Mein Vater sagt, ich hätte in meinen ersten Jahren die meiste Zeit mit ihnen an griechischen Stränden verbracht.
Von den WGs haben mich zwei am meisten geprägt:  Mit meiner Mutter zog ich zuerst in die Martin-Luther-Straße in Schöneberg. Es war eine riesige (nein, gigantische) Altbauwohnung. Heute ist da ein Sportstudio drin.

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Das Haus in der Martin Luther Straße damals. Ich glaube unsere Wohnung war die, wo vorne die weißen Laken vorm Fenster sind. Die Wohnung ging über die gesamte Etage.

Die Wohnung war in zwei Hälften geteilt. Meine Mutter und ich wohnten mit drei (?) anderen Frauen in vier Zimmern auf der „Frauenseite“. Auf der „gemischten“ Seite wohnten elf Leute in neun Zimmern. Wir waren vier, zeitweise fünf Kinder. Boris war nur wenig älter als ich und wurde mein bester WG- und Kinderladen-Freund. Die Zwillinge Micha und Peer waren noch etwas älter und gingen schon zur Schule. Für einige Zeit wohnte noch ein jüngeres Mädchen da, an die ich wenig Erinnerung habe und irgendwann kam noch ein Baby.
Es war ja eine wilde Zeit und die Martin-Luther-Straßen-WG war im Prinzip so ähnlich wie die Kommune 1, nur nicht so berühmt. Es wurde unter den Erwachsenen viel experimentiert. Mit freier Liebe, mit geteiltem Besitz, mit offenen Türen. Auch die Wohnungstür stand Gästen immer offen. Es artete natürlich aus. Manchmal lagen fremde Menschen in der Badewanne. Oft war der Kühlschrank leer, obwohl gerade Massen eingekauft worden waren. Einmal kam uns im Hausflur ein Mann mit unserem kleinen Fernseher unterm Arm entgegen. Meine Mutter sagte ihm einfach, er müsse das Gerät da lassen. Das tat er dann auch. Er hatte ihn ja nur „ausleihen“ wollen. Mit dem klitzekleinen Schwarzweiß-Gerät mit drei möglichen Programmen, sahen wir Kinder Abends die Sesamstraße. Ein Bild davon hatte ich in diesem Blogparadenbeitrag schon mal gezeigt.
       
Ich hatte ein großes Kinderzimmer, in dem wir alle oft spielten. Es gab eine große (orangene) Gemeinschaftsküche und einen riesigen Gemeinschaftsraum. Dort waren Matratzenlager-Sofas und eine Pyramide aus Fernsehern, in denen jeweils nur ein, oder zwei Programme funktionierten. Im Gemeinschaftswohnzimmer wurde nächtelang diskutiert, Tee getrunken, und auch mal aus einer Tasse Muttermilch (von der frisch gebackenen Mutter verteilt) gekostet. Sicher wurde auch anderes konsumiert. Das habe ich als Kind aber natürlich überhaupt nicht realisiert.
Für uns Kinder war das WG-Leben ganz schön abenteuerlich. Wir wurden uns viel selbst überlassen. Es war ja die Zeit der antiautoritären Erziehung, die bei uns mehr oder weniger praktiziert wurde. Aber wir hatten ja auch immer verschiedene Ansprechpartner. Und wir hatten uns! Zumindest Boris und ich, wären sonst ja erst mal Einzelkinder gewesen.

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Foto: mit Boris.


So waren wir ein Vierer-Team. Wir stromerten durch die Straßen und warfen auch mal Wasserbomben auf Passanten und versenkten Fische im Klo, damit sie ins Meer schwimmen sollten. Kinder kommen ja auch mal auf solche Gedanken und uns hat einfach niemand davon abgehalten. Wir waren ziemlich wild.
Meine Mutter war irgendwann total genervt von dem völligen Chaos dort und wir zogen weiter. Erst für eine Weile zu einer Freundin in eine ganz kleine Hinterhauswohnung in der Hauptstraße (heute ist dort das „Havanna“, damals war da eine Rollerskaterdisco) dann weiter in eine reine Frauen-WG, in der Stierstraße (Friedenau).
Dort „regierte“ eine Frau, die sehr aktiv in der Frauenbewegung war. Männer waren in der WG eigentlich verboten. Einzige Ausnahme waren sporadische Liebhaber. Ein fester Freund war aber verpönt. Was für die Männer damals galt: “Wer zwei mal mit der Gleichen pennt – gehört schon zum Establishment“ sollte ja auch für die Frauen gelten. Gleichberechtigung eben.
In der WG habe ich unheimlich gerne gewohnt. Denn die offizielle Hauptmieterin der WG hatte eine Tochter: Jessica. Jessi und ich kannten uns schon seit unserer Geburt. Nun durften wir zusammen wohnen. Jessi ist bis heute meine Herzensfreundin. Wir erzählten allen, wir seien Schwestern – Wahlschwestern.
Es war toll. Wir hingen immer zusammen. Wir wurden gemeinsam eingeschult. Wir verreisten zusammen, mit unseren vier verschiedenen Elternteilen. Wir waren untrennbar. Es war toll. Wer wohnt schon mit seiner besten Freundin zusammen?!

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Mit Jessi an der Nordsee als Schneckendomteurinnen.


Was hast Du aus dieser Zeit mitgenommen? 
Ich würde über mich sagen, dass ich ein extrem toleranter Mensch bin. Ich denke, ich habe das aus dieser Zeit mitgenommen. Diese Leute hatten ja alle ihre Macken und Schrullen. Als Kind musste ich nicht nur mit meiner Familie klar kommen, wie jeder Mensch, sondern auch mit all diesen unterschiedlichen Charakteren mit ihren vielen, verschiedenen Lebensmodellen. Es wurde ja auch unglaublich viel ausprobiert in dieser Zeit. Ich habe also erfahren, dass es echt viele (gute) Wege gibt. Das hat mich sicher sehr geprägt. Das hilft mir auch bei meiner Arbeit als Hebamme.
Ich bin mit einigen Menschen aus der Zeit noch sehr verbunden. Mit Micha treffe ich mich regelmäßig. Jessi ist immer noch meine Schwester im Herzen. Wir sind eng verbunden. Ich war ihre Hebamme und Trauzeugin. Ich könnte jederzeit Nachts um Drei vor ihrer Tür stehen, wenn es denn nötig wäre mit einer Freundin zu quatschen. Ich möchte fast sagen, wir haben immer noch ein engeres Verhältnis zueinander, als zu unseren jeweils leiblichen Schwestern, die viel später geboren wurden.
Auch mit einigen der (damals schon) Erwachsenen habe ich noch guten Kontakt.
Autoritäten? Ich denke, damals waren alle bemüht darum möglichst keine Autorität auszustrahlen. Aber natürlich gab es schon Regeln. Meine Eltern waren auch nicht vollständig antiautoritär. Aber es war ein sehr freies Leben. Wir haben in WGs gewohnt, bis ich ungefähr 13 Jahre alt war.

Was hat besonders gut funktioniert? Wo gab es Reibereien?
Ach, das waren die üblichen Reibereien einer jeden WG. Wer wäscht ab? Wer kauft ein? Wer kocht? Es wird ein Plan gemacht. Der funktioniert nicht. Die Vorstellungen von „sauber“ und „dreckig“ sind unterschiedlich. Der Lieblingsjogurt wurde aufgegessen und nicht neu gekauft…
Es gab aber vor allem auch viel Streit um die richtige Haltung zu bestimmten Geschehnissen. Es war ja eine total politische Zeit. Über Gott und die Welt gab es nächtelange, heiße Diskussionen. Einige wurden politisch sehr extrem. Es gab mal Gerüchte, einer hätte bei uns für die RAF Sachen versteckt. Keine Ahnung, ob das stimmt. Und das mit der freien Liebe war ja dann doch auch etwas komplizierter.

Was würdest Du anderen, Erwachsenen, empfehlen, die diese Form des Lebens wählen?
Unbedingt klare Regeln. Und ich glaube, es klappt eh nur, wenn man sich in bestimmten Einstellungen gleicht, sehr konfliktfähig und tolerant ist.

Und wie lebst Du heute? 
Ich glaube, ich bin eine der wenigen, die später nie in eine WG ziehen wollten. 😉 Ich bin mit 19 in meine erste eigene Wohnung gezogen und habe es extrem genossen, dort ganz alleine zu wohnen. Die WG-Erfahrungen hatte ich ja schon durch.
Mein Mann ist ganz anders, aber auch sehr alternativ aufgewachsen. Vieles, was ich erlebt habe, kennt er in ähnlicher Weise. Er hat auch eine Weile in einer WG gewohnt. In dem Haus wohnten aber auch noch einige Verwandte. Auch dort waren die Türen immer offen. Außerdem waren wir ja beide einige Zeit in einem Internat (dort lernten wir uns kennen). Das prägt auch und ist ja im Prinzip eine riesige WG.

Meine Kinder lieben die alten Geschichten. Wir waren viel freier damals, viel unkontrollierter – im positivem Sinne. Viel Attachement, aber kein Helikopter, sondern mehr freies Lernen. So würde ich das vielleicht beschreiben.
Mit unseren Kindern haben wir fünf wunderschöne Jahre lang in einem sehr offenen, kinderreichen Haus gewohnt. Dort wohnten ausschließlich Familien. Obwohl natürlich jede Familie eine eigene Wohnung hatte, konnten die Kinder überall ein und aus gehen. Unsere Kinder kennen also das Gefühl auf den Hof zu gehen und gleich eine Menge anderer Kinder vorzufinden, mit denen man spielen kann. Ich fand es auch ideal. Wir haben uns gegenseitig viel unterstützt: Mal was eingekauft, oder eben auf die Kinder aufgepasst. Leider platzte die Wohnung aus allen Nähten und wir haben uns irgendwann vergrößert. Aber diesem Modell trauere ich immer noch ein bisschen hinterher. Die Kinder auch…
Das ist für mich immer noch das ideale Wohnmodell: WG-Haus mit Rückzugsmöglichkeiten in der eigenen Wohnung.

Was für ein Verhältnis hast Du heute zu Deinen Eltern?
Ich habe zu meinen Eltern jeweils ein sehr gutes Verhältnis. Meine Mutter lebt auch in Berlin. wir sehen uns oft. Mein Vater lebt in den USA. Aber ich sehe ihn auch 2-3x pro Jahr und wir skypen mindestens alle zwei Wochen.

Welche Frage zu dieser Zeit, möchtest Du unbedingt noch beantworten, wurde aber jetzt nicht gestellt?
Ich möchte gerne noch sagen, dass sich vieles aus heutiger Sicht vielleicht echt seltsam und sehr chaotisch anhört. Es wird ja nun in der Erziehung immer so auf Beständigkeit und Rituale gepocht. Das ist etwas, das ich durchaus auch schätze. Aber Kinder sind auch sehr flexibel. Und ich denke, dass dieses Setting für meine Eltern, die mich ja sehr früh (mit 21) bekommen haben, echt super war. Sie hatten viel Zeit für mich. Und ich war gut aufgehoben. Sie konnten trotz Kind am Studentenleben teilhaben. Die Vereinbarkeit war ziemlich gut. Und auch wenn sich Einiges vielleicht sehr verrückt anhört – ich hatte eine ganz großartige Kindheit.

Hier geht es zu Janas Hebammenblog. Bilder wurden freundlicherweise von Jana zur Verfügung gestellt. 

Jeden Freitag wird hier nun ein Interview zum Thema „Außergewöhnliche Familienmodelle“ unter dem Schlagwort #familienrollen. Ihr kennt auch jemanden auf den das zutrifft, habt selbst eine Geschichte oder eine Idee, was Ihr unbedingt mal gerne lesen möchtet? Dann schreibt mir unter fruehesvogerl@gmail.com.