Meine vier Bloggerkolleginnen Alina (Liebling – Ich Blogge, Jetzt), Alu (Grosseköpfe), Bella (familieberlin), Dajana (Mit Kinderaugen) und ich haben das Projekt Bilderfrauen ins Leben gerufen: Jede Woche stellen wir uns Fragen, die uns zu Mode, Beauty und Lifestyle durch den Kopf gehen.
Diese Woche dreht es sich bei den Bilderfrauen um Kindermode, und wie diese interpretiert werden kann? 
Ton in Ton: Beide. Jeweils. 
Gleich vorweg möchte ich gestehen: Ich liebe Kindermode. Schon als ich Kind war. Im zarten Alter von zehn hatte ich einen Petticoat und ein paar andere Lustigkeiten. Außerdem gibt es das Gerücht, dass ich beleidigt war, wenn man mir eine Strumpfhose und ein Unterhemd angezogen hat, und diese farblich nicht harmonierten. 
Diese Superjacke ist übrigens von Zara. 

Die kommenden Jahre hatte ich kaum über Kindermode nachgedacht. Ausnahmen: Jeder in unserem Freundeskreis bekam ein Kind, und wir machten Geschenke. Oder abstruse Bilder von Zweijährigen, die ständig andere Klamotten anhatten, die durchs Netz wanderten: Das war mir dann auch zu viel. Doch dann wurde ich schwanger.

Kurz vor der Geburt meines Sohnes setzten wir uns mit der Kleidung auseinander und waren uns schnell einig: Bio sollte es sein. Wir kauften Wolleseide-Bodys und lernten Marken wie Frugi und Loud and Proud kennen.

Mit der Zeit, weil es recht kostenintensiv ist und weil ich vermute, dass ein Kleinkind nicht mehr ganz so empfindlich ist, wie ein Baby, nahm das ein bisschen ab. Ganz verschwunden ist es aber nicht. Nun hat mein Sohn Klamotten von FinkidTommy Hilfiger und natürlich auch immer wieder H&M.
Denn dort finde ich den Preis in Ordnung, die Farben sind toll und mein Sohn muss keine Polyester-Kluft tragen. Ganz besonders lieben wir auch die Dinge, die meine Freundin immer aus einem schwedischen Warenhaus bringt. Oder die hübschen Oberteile, die den Österreich-Bezug klar machen, die von der Familie kommen. 
Nur eines würde ich niemals machen, meinen Sohn in selbstgenähte Sachen stecken. Weil ich es, schlicht und ergreifend, nicht kann. Und das Gute für ihn: Ich weiß das. Dem gestrickten Pulli von der Oma oder der Mütze der Freundin sind wir dennoch aufgeschlossen. 
Und so ist es bei den anderen Bilderfrauen:
Liebe Betti,
bevor mein kleiner Mann da war, ging ich ganz normal zu H&M, Zara und Co. Habe das gekauft was mir persönlich am besten gefallen hat und mir am besten stand, heute ist das anders. Heute kaufe ich für ihn eigentlich hauptsächlich organic und Baumwolle. Ab und an kaufe ich aber auch ein paar reduzierte Artikel. Gerade bei Bodys oder anderen alltäglichen Dingen, die ich mehrmals sogar am Tag wechsle, achte ich inzwischen hauptsächlich auf den Preis. 
Kleiner Styler

Hosen, Oberteile und Jacken kaufe ich gerne von meinen Lieblingsmarken Frugi.

Ich habe sie irgendwann einmal durch Zufall beim Bummeln entdeckt und nun liebe ich den Stoff dieser tollen Marke. Ab und an kaufe ich auch gerne Kleidung von der Firma People, die immer wieder viel in unserem Alnatura Shop angeboten werden. doch gut und gerne kaufe ich auch im DM ein, da finde ich immer auch preiswerte Bodies, die vom Stoff überzeugen. Matschhosen beziehungsweise generell Funktionskleidung kaufe ich oft im Angebot oder Aktionszeitraum, so wie zum Beispiel nächste Woche bei Tchibo, da werde ich mich ab Dienstag wieder ausreichend mit Regenkleidung einkleiden.

Als Fazit würde ich sagen: Dass ich doch drauf achte, was ich meinen kleinem Mann anziehe und auch stylisch soll es sein. Doch in manchen Dingen mache ich Abstriche, des Geldes wegen. Second Hand kaufe ich wenig, da ich bisher nichts gefunden habe, das einen gravierenden Unterschied zu neu ausmacht. ich finde die Secondhand-Dinge die ich bisher gesehen habe, nicht wirklich günstiger im Vergleich zum Neupreis.

Das war es an dieser Stelle von mir meine liebe Betti. 
Ich hoffe mein Text passt einwenig zu deiner Idee.
Alles Liebe
Deine Alina

Liebe Bettie, mhmm die Frage nach der Mode bei den Kindern ist bei meinen beiden nicht mehr so einfach zu beantworten. K1 sucht sich mit acht Jahren bereits mehr als selbstständig ihre Bekleidung heraus und auch wenn ich manchmal, zwecks der Mischung von Socken und Sandalen, intervenieren muss, so macht sie das bereits sehr gut und mit Pfiff.

K2 hat eigentlich immer zu allem eine feste Meinung, das auch zu Anziehsachen. Er geht jeden Morgen an den Schrank und sucht sich seine passenden Superhelden für den Tag heraus und auch ein T-Shirt.

Nur bei den Hosen, habe ich meist freie Wahl. Ich könnte jedoch sagen, dass ich für das „Riesenkind- also den Ehemann“ manchmal modische Kombis heraussuche, oder auch gezielt einkaufe. Schicke Hemden, tolle Hosen usw. bringe ich ihm gern von meinen Reisen mit und lag bis dato eigentlich auch noch nie daneben.

Wenn du mich fragst, bin ich hier der modischste Mensch von uns Vieren, dabei achte ich auf öko, Fair Trade, 2nd Hand und sich freiwillig anschmiegende Kleidung, ist klar!
Deine Alu
Aktuell modisch nicht, aber stylish muss bei miniberlin sein. 

Als Kind stand ich eine Zeit lang im Schubskreis, weil ich die falschen Klamotten trug. Anstatt einer mega angesagten Levi’s trug ich C&A Kleidung. Das fand ich nicht weiter schlimm- schon damals nicht. Trotzdem war das nicht in und deswegen wurde ich gemobbt. Dabei verstand ich den Beweggrund meiner Mutter sehr gut und heute habe ich dieselbe Meinung: Kinder wachsen, und das nicht zu knapp. Also warum sollte ich teure Sachen kaufen, die im Zweifel in drei Monaten wieder zu klein sind? Mit teuer meine ich Designer-Marken.
Denn ich bin durchaus bereit, Geld für die Kindersachen in die Hand zu nehmen. Mein Kind trägt deswegen keine Sachen aus dem Textil-Discounter, aber es muss eben eine vernünftige Preis-Leistung sein. So halten Sachen von H&M sehr sehr lang, während ich mit den Sachen von name it nicht so zufrieden bin. Schnell eingelaufen, schnell verwaschen.

  
Dagegen liebe ich Sachen von me&imaxomarra und loud&proud. Farbenfroh, tolle Muster und angenehme und haltbare Stoffe. Ich habe auch einige Teile gekauft, die selbstgenäht sind und mitwachsen. 
miniberlin trägt z.B. eine Hose für 40 Euro mittlerweile seit 18 Monaten. Ende offen. Das geschenkte Kleid von Ralph Lauren dagegen war schon vor der angegebenen Altersstufe von sechs Monaten viel zu klein. Stellt euch mal vor, ich hätte dafür 100 Euro ausgegeben.
Dajana von Mit Kinderaugen
Liebe Bettie,
mit der Mode beim Mini Chef handhabe ick es genauso wie mit meinem eigenen Modestil: Es wird getragen was gefällt. Ich gehe nicht nach Marke oder aktueller modischer Beliebtheit. Vor allem das mit der Marke sehe ich bei Kindermode nicht ein. Es kommt hin und wieder vor, dass wir auch ein etwas kostenintensiveres Kleidungsstück besitzen, aber das ist dann mal ein Schuh oder eine Jacke.
No Name, H&M und Me&I: Bei Dajana ist alles vertreten. 

Ich finde, da muss es auch auf Qualität ankommen. Aber bei T-Shirts oder Pullis sehe ich nicht ein, 50€ oder mehr für ein Teil auszugeben. Ich meine es sind Kinderklamotten. Sprich: Die werden entweder befleckt, zerstört oder passen nach drei Wochen nicht mehr. Da würde mir das Geld wirklich leid tun. Ich tendiere also gern zur Auswahl von H&M. Ich mag den Stil der Sachen und finde das Preis-Leistungs-Verhältnis ist echt ok. Ich mag zum Beispiel die Hosen sehr gern. Die sitzen einfach und der Mini Chef fühlt sich wohl. Auch bei Zara gucke ich immer wieder mal rein. Ab und zu, wenn es mal etwas Besonderes sein soll, stöbere ich bei limango. Da kannste ordentlich sparen und hast dann eben auch mal ein besonderes Stück im kindlichen Kleiderschrank. Und was ich auch mag ist me&i. Ich gebe zu, nicht ganz günstig, aber so so so schön. Die Stoffe, die Qualität…einfach alles. Mit diesen Klamotten fällt dein Kind auf und du wirst 100%ig gefragt wo du das Shirt gekauft hast.

Du hast auch nach dem Nähen gefragt. Ich wünschte ich könnte das. Ich mag das so gern, wenn Kinder oder Babys selbstgenähte Teilchen tragen. Die Klamotten von H&M hat natürlich jeder. Selbstgenähte Teile nicht. Und diese Stoffauswahl. Ein Traum. Ich mag es bei mir und auch beim Mini Chef nicht extrem bunt, aber ein cooles, buntes Oberteil oder ein Tuch oder eine Mütze – das sieht einfach cool aus.
Um das mal zusammen zu fassen: Ich kaufe eher in den gängigen Bekleidungshäusern ein, gebe aber für ein besonderes Teil auch mal nen Euro mehr aus und habe dann etwas Besonderes im Kleiderschrank vom Mini Chef hängen. Deine Dajana 

Und wie handhabt Ihr das so mit den Kinderklamotten?