Alle Babyfreunde sind schon seit Monaten mit dem Fahrrad unterwegs. Meist vorne angeschnallt wirken sie allesamt ganz zufrieden.

Bis wir unter die Radfahrer gegangen sind, hat es etwas gedauert. Vor Kurzem war es soweit. Wir durften von WeeRide den Kindersitz testen. Natürlich eher eine Aktion für Björn, den Vater des frühen Vogerls, der ja selbst gerne Downhill fährt und seinen Sohn an das Radfahren heranfahren will.

Hier sein Eindruck:

Der Anbau war leicht, da die Teile schon grob vormontiert waren. Ich habe ja doch ein paar Fahrräder zum Testen, und wirklich gut hat der Sitz an meinem Oldschool-Mountainbike gepasst, da dort die Federgabel nicht ganz so hoch ist. Ich habe es mal an einem Downhill-Boliden (schweres Gefährt) versucht, jedoch stört da die Doppelbrückengabel. Aber wer hat diese Probleme schon?

An meinem grünen Rad passt der Sitz, grade auch mit dem kurzen Oberrohr sitzen wir gut zusammen auf dem Rad.

Nun gibt es ja viele Kindersitze. Die Auswahl fiel uns dann doch ganz leicht. Denn mein Favorit war von Anfang ein Konzept, so aufgebaut wie der Sitz von WeeRide, bei dem das zusätzliche Gewicht von Kind und Sitz zentral sitzt. Ich habe mich schnell daran gewöhnt und so konnten wir schnell “sportlich” unterwegs sein. Grad Mountain Bikes haben oft gute Bremsen, eine Federgabel und sind leicht. Einen Hecksitz kann man bei den meisten kompakten oder vollgefederten MTB’s nicht anbauen. Kam also für uns von Anfang an nicht in Frage.

Der WeeRide Sitz wird am Steuerrohr und an der Sattelstütze befestigt,  somit passt er so gut wie an alle Räder, selbst an Carbon-Rahmen.

Einziges Problem: der Sitz ist nur bis 15 kg zugelassen, im nächsten Jahr müssen wir uns nach einem anderen Sitz umsehen oder das Vogerl bekommt nur noch Hirsekringel zu essen. (Einspruch. ;))Vermutlich wird er auch zu groß werden.

Die Handhabe ist ziemlich einfach. Wenn die Verbindungsstange einmal montiert ist, kann man mit einer Schraube die Sitzschale demontieren, die Stange kann am Rad bleiben. Wenn man die Stange an ein anderes Rad montieren möchte, braucht man zehn Minuten.

Geeignet ist der Sitz ganz klar für sportliche Fahrradfahrer, die ihr Kind mitnehmen möchten. Und für Fahrräder mit eher unüblichen Rahmen. Und, das war auch mir wichtig: Leute, die ihrem Kind was zeigen möchten. Der Copilot schaut in die gleiche Richtung und es ist auch kein störender Rücken oder gar Po dazwischen.

Es geht auf bei uns! Wir haben Fahrspaß, das Vogerl quiekt vor Freude, wenn wir uns in Kurven legen, die Federgabel schluckt ruppige Pisten weg und ich kann auch mal richtig bremsen wenn es nötig ist.

Demnächst steht die erste Radtour für Mutter und Kind an.

Der Fahrradsitz wurde uns freundlicherweise von WeeRide zur Verfügung gestellt, unsere Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Und womit radelt Ihr so durch den Spätsommer?