Nur noch wenige Tage bis zum 1. Adventkasterl. Unsere Adventkalender sind ja gekauft, aber ich bin wild entschlossen nächstes Jahr mal selber zu basteln, drum habe ich mich mal ein bisschen umgehört.

Jessis Kalender.

Jessi von feiersun erzählt: “In den letzen beiden Jahren gab es einen selbstgemachten Advent(s)kalender. Allerdings war der Mann vom ersten so begeistert, dass er den ersten aus dem Jahr 2013 immer wieder haben wollte. So setzte ich mich 2014 also auch wieder an die gleiche Art und wandelte ihn nur minimal ab. Geschenke werden dann immer an das Alter angepasst. Der Mann hat aber auch recht, es sieht schön aus und unsere Treppe ist wie gemacht für diese Art Kalender. Wenn er hängt, dann fängt die Adventszeit für uns an und dann gibt es am nächsten Morgen strahlende Kinderaugen.

Sarah von Schwesternliebe und Wir erinnert sich:

“Mein erster selbstgebastelter Adventskalender für meine Tochter war aus Seidenpapier. Ich habe kleine Gummierdbeeren aus Fruchtsaft hineingetan. Ich war damals noch sehr streng mit der zuckerfreien Erziehung. Das Seidenpapier habe ich in kleine Quadrate geschnitten, die Gummibeeren hinein getan und ein schönes Band herum gebunden. Das Papier konnte meine einjährige Tochter gut selbst öffnen und dann die kleinen Beeren verspeisen. Meist haben wir den Adventskalender gleich morgens im Bett geöffnet.

Im Jahr darauf hatten wir schon zwei Kinder. Ich habe fleißig Klopapierrollen gesammelt und diese mit Geschenkpapier umwickelt. Sie sahen dann aus wie große BonBons. Drin waren wieder diese Gummibeeren und Holzbausteine. Ich habe ein Set aus 12 Steinen gekauft und in jedem zweiten BonBon war einer dieser Entdeckersteine. Vor allem die Steine die Geräusche machen bereiten den Beiden noch heut viel Spaß.

Im Jahr darauf hat meine Mama uns kleine Säckchen aus Jute genäht. Darauf sind die Zahlen von eins bis 24 aus buntem Filz und oben ist ein weißes Band zum Zubinden befestigt. Ich hatte mir diese gewünscht, damit ich immer etwas da habe, wenn ich einmal nicht zum Basteln komme. Gefüllt waren diese dann das erste mal mit zuckerhaltigen Leckereien. Aber es gab auch kleine Spielsachen: Obst und Gemüse aus Holz für die Spielküche, Haarspangen, Ringe mit lustigen Motiven, Tatoos und Sticker.

Dieses Jahr will ich gern noch einmal etwas ganz anderes basteln. Ein paar Ideen hab ich letzte Woche schon bei mir auf dem Blog gesammelt.

Glucke Kalender. 

Bei Dani von Glucke und so war der Prinz im Vorjahr noch zu klein. Aber nun hat sie sich etwas vorgenommen.

“Dieses Jahr befülle ich hübsche kleine Säckchen selber. Der Prinz wird Knetzubehör, kleine Autos, Trockenfrüchte, Minibrezeln  und Kekse bekommen.” Genaueres über ihren Adventkalender hat Dani hier aufgeschrieben.

Anni plädiert für Karies statt Konsum und erzählt auf Ihrem Blog, wie jemand anders inspiriert hat. “Andrea von “Me Working Mom” hatte eine tolle Idee für die Füllung: An jedem zweiten Tag gibt es eine kleine Spende für #bloggerfuerfluechtlinge. Das Geld wird in eine Spardose gesteckt und am 24. gespendet.” Einen Text dazu gibt es auch.

Die Heldenfrau auf Twitter sagt dazu: “Unsere Kinder haben dieses Jahr einen Kalender gemeinsam und da sie sich schon lange eine Weihnachtskrippe wünschen, wird das der Kalender. Die Kleinteile kommen in Päckchen mit Keksen und jeden Tag darf eins aufgemacht werden. Pünktlich zu Weihnachten ist dann die Krippe vollständig.”

 Bella von familieberlin zeigt auf Ihrem Blog, wie sie ihrem Gourmet-Ehemann vergangenes Jahr einen Kalender zauberte und ich bin gespannt, ob ihre Tochter dieses Jahr auch einen kriegt.

Und Ihr so: Kauft Ihr Eure Kalender, oder bastelt Ihr schon?