Eine militante Stillende war ich nie. Dachte ich doch im Vorfeld, dass ich nie stillen würde: Als alles anders kam,  habe ich meinem Busen sogar mal einen Beitrag dazu gewidmet. Nach knapp elf Monaten stillte sich mein Sohn ab. Übers Abstillen hatte ich davor wenig nachgedacht und auch bei meiner Tochter war das Abstillen nie so das große Thema: Irgendwann wird es schon passieren.

 

Langsam zeichnete es sich ab und irgendwann machte sie deutlich: Damit sind wir jetzt durch. Weder war ich so euphorisch darüber, wie eine kinderlose Freundin vermutete, noch hatte ich ein Nostalgietief: Nach 17 Monaten war es vorbei.

 

Was ich im Vorfeld nicht dachte, was das mit mir und dem Kuchen macht: Süßigkeiten waren mir früher egal. Und dann bekam ich Kinder: ein kleiner Ausblick auf das vergangene Jahr, welche Bedeutung Kuchen hier hat.

 

Mit zwei kleinen Kindern ins Kaffeehaus gehen? Wir finden das meist sehr schön.

Vergangenen Sommer habe ich meinen ersten Cupcake gegessen: Sieht einfach viel besser aus, als er schmeckt.

Macarones habe ich kurz nach meiner ersten Schwangerschaft kennengelernt und möchte ich seit dem nicht mehr missen.

Diese wunderbare Schaumrolle habe ich gerne in einem österreichischen Kaffeehaus gegessen, das es nun leider nicht mehr gibt.

Als wir in Freiburg auf Urlaub waren, haben wir dort eine tolle Konditorei entdeckt.

Schokoladenkuchen finden auch die Kinder gut.

Gerne für Zuhause holen wir uns auch die Kuchen vom Zuckerstück aus dem Prenzlauer Berg.

Manchmal gibt es auch Kuchen, der wirklich gut aussieht, aber trotzdem nicht schmeckt.

Besonders gut war auch der Nachtisch bei unserm tollen Kurzurlaub im Hotel Post in Unken.

Kuchen gibt es immer wieder auch daheim.

Nicht jeder gewinnt durch den Transport.

Die Kinder sind auch für Süßes zu begeistern.

Jeden Tag haben wir Kuchen gegessen. Und dann haben wir abgestillt. Plötzlich ist mein Verlangen nach Kuchen auf ein normales Maß gesunken. Ich mag Kuchen, vielleicht mal am Sonntag oder unterwegs, aber nach täglichen Orgien ist mir nun nicht mehr. Manchmal schaffe ich tatsächlich kein ganzes Stück mehr.

 

Noch kann ich mich nicht ganz entscheiden, ob ich nostalgisch auf Kekse starren soll, oder mich eher erfreuen, dass ich nun wieder Kuchengourmet bin: es bleibt spannend. Ein Kaffeehauskind bleib ich: Auch mit weniger Hunger.

 

Kurz nach dem Abstillen muss ich Antibiotika nehmen und bin meiner Tochter unglaublich dankbar, dass sie das Abstillen schon davor erledigt hat.

 

Wie war das bei Euch: Was hat sich durch das Abstillen verändert? Und wann hat überhaupt wer abgestillt?

 

 

Diese 12 Kuchenbilder sind Teil des 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen, die immer wieder eine wunderbare Aktion von 12 Alltagsbildern zeigt.

 

Bei uns ist heute nur Regen und Aufräumen angesagt, deshalb habe ich mir erlaubt mit diesen Bildern teilzunehmen.