Am Donnerstag bekommen wir wunderbaren Familienbesuch aus Österreich. Das frühe Vogerl hat am Freitag dafür kita-frei und am Abend machen wir Eltern uns gemeinsam auf den Weg. 
Da ich am Abend recht schnell müde werde, ist klar, dass wir uns nicht zu tief in das Nachtleben stürzen. 
Nach einem kleinen Ausflug in der Buchhandlung, muss ja auch einmal die Woche sein, landen wir im wunderbaren Liquidrom. Das Telefon geht nicht mit plantschen. 
Im Anschluss holen wir noch etwas Kulinarisches: So schön Zweisamkeit ist, ein bisschen was vom Besuch wollen wir ja auch haben. 
Ich liebe es nachts durch Berlin zu fahren. 
Und in der Nacht Kuchen essen, das geht auch. 

Am Samstag haben wir viel vor: Einkaufen zum Beispiel. 
Und wir machen unseren Garten schick. Das Gemüsebeet zum Beispiel. 
Im Vorjahr waren Erdbeeren der Renner, davon gibt es dieses Jahr mehr. 
Eine der Außenpflanzen schafft es auch Kloblume zu werden. 

Der Rest bleibt draußen. 
Sonntagmorgen stelle ich fest, dass ich noch Strumpfhosen tragen kann. Mit wachsendem Bauch wird das immer schwieriger. 
Der Besuch wird verabschiedet: Noch eine kleine Proberunde. 

Frische Nudeln aus dem Bio-Markt sind übrigens super-klischeehaft teuer, aber wirklich lecker. 
Während der Großteil der Familie Mittagsschlaf hält, fährt einer mit seinem selbstgebauten Gefährt Runden. 
In Berlin herrscht grad absoluter “Ausmal”Trend. Ich bin schwach geworden. Na ja, so habe ich zumindest 20 Postkarten zum Verschicken. Äh, 18. 
Und natürlich gibt es auch am Sonntag Kuchen. 
Und hier noch mal die Musik für das sonntägliche Kulturbad. 

Wie oft macht Ihr das eigentlich so, das partnerschaftliche Weggehen – ohne Kinder? 
Wir haben ja – mit Absicht – immer noch keinen Babysitter. Mit dem passenden Besuch finde ich das allerdings alle paar Monate sehr schön.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen