Es kann sehr sinnvoll sein, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen: Einmal habe ich mich dafür entschieden, einmal dagegen. Hier meine neun Gedankengänge dazu. 

1.) In meiner ersten Schwangerschaft hatte der Geburtsvorbereitungskurs einen gewaltigen Vorteil: Im Pärchenkurs lernten wir andere werdenende Eltern kennen, die es zu dem Zeitpunkt in unserem Umfeld kaum gab, es war ein guter Austausch.

Gemeinsam dickbäuchig. 

2.) Nun kenne ich alleine 7 Mütter im
engeren Kreis, die so wie ich nun wieder schwanger sind und schon ein Kind haben. Ich bin nicht mehr so wild auf Gespräche mit Menschen mit denen mich wenig eint außer einem dicken Bauch.

3.) Die Leiterin aus dem Geburtsvorbereitungskurs leistete gute Arbeit: Gebären auf dem Hocker, wozu ist ein Seil gut und wann kann Lesen unter der Geburt helfen, sie informierte gut.

4.) Auch über das Wochenbett habe ich so wertvolle Informationen mitgenommen: Sich schonen und nicht zu viele Besucher zu lassen, das war hilfreich. Diese ganzen Informationen habe ich mir gemerkt und brauche sie nun kein zweites Mal.

5.) Zur Auffrischung habe ich manch gutes Buch gelesen, wie zum Beispiel das Ebook von Jana vom Hebammenblog.

6.) Außerdem habe ich in der Vergangenheit gelernt, dass mich die individuellen Geburtsgeschichten fremder Frauen nicht wirklich weiterbringen. Ich habe es nicht so mit manchen Gruselgeschichten.

Austausch bei Kuchen. 

7.) Ich habe eine tolle Hebamme, die mir auch meine Fragen gezielt beantworten kann.

8.) Es gibt eine Menge Blogs, die ich in meiner ersten Schwangerschaft noch nicht kannte, die mir Auskünfte erteilen können, wenn ich das möchte.

9.) Blogs, Bücher und Gespräche haben einen großen Vorteil gegenüber einem Kurs: Ich kann mir die Zeit frei einteilen und mich sonst auf andere Dinge konzentrieren.

Und wie handhabt Ihr das: Kurs oder kein Kurs?