Einen zweiten Geburtsvorbereitungskurs wollte ich nicht besuchen, und auch die Geburtsgeschichten anderer Leute finde ich meist nicht so reizvoll für mich. Ein bisschen damit auseinander setzen will ich mich natürlich trotzdem: Positive Erfahrungen und Gespräche mit meiner Hebamme sind dadurch von Vorteil.

Und für mich immer wichtig: Bücher. Wie gut, dass die geschätzte Bloggerkollegin Jana vom Hebammenblog grad ein Buch mit dem Titel “Das Geheimnis einer schönen Geburt” herausgebracht hat. Eigentlich bin ich nicht so ein großer E-Book-Freund (kann man nicht verleihen und nicht verschenken) in dem Fall passt das aber super: Das Buch ist schließlich auch nur für mich, und ich kann am Telefon, am Ipad quasi immer ein bisschen reinlesen. 

Vorneweg: Das Buch ist großartig für Erstlingsmütter. Sehr gerne hätte ich die unterschiedlichen Varianten früher schon mal so erklärt bekommen, für wen ist eine Hausgeburt, was passiert eigentlich im Geburtshaus und wo liegen die Vorteile von Krankenhäusern. Da ich ja schon eigene Erfahrung habe, das eine oder andere Gespräch geführt und ja auch schon mal einen Kurs besucht habe, wusste ich das schon. Aber auch das ist ja das Gute an so einem Buch. Ich kann selektiv lesen.  
Toll fand ich den Aspekt sein Geburtsteam genau auszuwählen, wusste ich, eine Erinnerung daran ist aber immer wieder toll. Lustig, um nicht zu sagen erschreckend fand ich den Einwand der Autorin, dass man aufpassen soll, falls sich Leute als Begleiter aufdrängen. Gruselige Vorstellung.

Am hilfreichsten war für mich der Aspekt mit der Kliniktasche: Zum einen fand ich die Tipps super, um die Tasche – halbwegs – schlank zu halten. Zum anderen konnte ich mich endlich mal motivieren so eine Tasche zu packen. Und auch wenn sie da jetzt eine ganze Weile im Weg steht: Endlich habe ich es vollbracht. 

Neben der positiven Verstärkung wie ich es von meiner Hebamme kenne bisschen fand ich auch an diesem Buch die ermunternden Gedanken der Autorin gut, zudem den Background mit den unterschiedlichen Phasen der Geburt: Es kann nicht schlecht sein, dass noch mal gehört zu haben.

Und das Tolle ist im Unterschied zu einem Kurs: Ich entscheide, wann ich, was, wie und wo an Informationen konsumiere. Alles in allem sehr zu empfehlen. 

Und was habt Ihr so Empfehlenswertes gelesen in der Schwangerschaft?

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