In der Fastenzeit wollte ich ich besonders der Nachhaltigkeit widmen. Denn mir ist schon klar, dass ich in dem Bereich gerne etwas tun möchte, aber auch, dass ich recht wenig Ahnung davon habe.

 

Seit Kurzem gibt es in den Supermärkten nur noch Papiertüten, die durchs Haus flattern, wohingegen ich mit dem Plastiksackerl vier/fünf Mal los gegangen bin: Ich merke, hier muss ich mir was überlegen.

 

Nachhaltigkeit bedeutet für mich also auch: Immer am Thema bleiben.

 

Um mehr über das Thema zu erfahren, habe ich Bloggerkolleginnen befragt. Fünf Fragen habe ich gestellt, 14 Kollegen haben geantwortet. In fünf Artikeln möchte ich Euch nun jede Woche ein Sammelsurium vorstellen.

 

Los geht es mit: Was bedeutet Nachhaltigkeit für Dich?

Ich mag das Wort „Nachhaltigkeit“ eigentlich nicht so besonders, weil es inzwischen ein ziemliches Modewort ist, aber wenn wir ehrlich sind, man nicht ganz genau weiß, was es bedeutet. Ich verstehe darunter, dass die natürlichen Lebensgrundlagen für jetzige und folgende Generationen bei allem was wir tun bewahrt werden. Im Moment lebt die Menschheit über ihre Verhältnisse und zerstört damit den Planeten.

 

Am Ende wird vielleicht für uns und unsere Kinder nicht viel bleiben.

 

Ich will nicht glauben, dass der oder die Einzelne dagegen nichts tun kann und so versuche ich einen Weg für mich und meine Familie zu finden, der den Schaden, den wir Menschen anrichtet, nicht noch vergrößert. (Birgit von Fräulein im Glück, deren Blog wirklich eine Fundgrube zu dem Thema ist.)

 

Mehr Rücksicht auf unsere (natürlichen) Ressourcen zu nehmen, weniger Verschwendung, mehr Wiederverwertung, Reparieren statt wegwerfen und noch viel anderes. Darunter fällt auch, nur zu kaufen, was man braucht, nach Möglichkeit kein Essen wegzuwerfen und auch zB Plastik zu reduzieren. Ich bin allerdings nicht Vegetarier oder Veganer, esse aber nach Möglichkeit Fleisch und Gemüse aus der Region, bzw. Fleisch im besten Fall sogar direkt vom Bauern (weil man den Unterschied schmeckt). Ich schaffe es nicht immer (manchmal gibt es auch hier Avocado oder Wassermelonen – zu 100 Prozent importiert), aber ich bemühe mich.

 

Nachhaltigkeit ist für mich keine Modeerscheinung sondern eine generelle Lebenseinstellung. (Judith von Stadtmama)

 

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auf der einen Seite Produkte zu verwenden, die kurze Transportwege zurücklegen und aus Materialien bestehen die biologisch abbaubar sind und aus nachwachsenden Ressourcen bestehen. Auf der anderen Seite bedeutet Nachhaltigkeit für uns aber auch, Dinge nach ihrer ursprünglichen Verwendung wenn möglich noch einmal Zweck zu entfremden und ihnen einen neuen Sinn zu geben. UPCYCLING und Second Hand sind hier die Zauberwörter für uns ( Vera von Hausnummersechs)
Mutter mit KindNachhaltigkeit bedeutet für mich, mich ressourcenschonend, sozial und ökologisch bewusst zu verhalten, damit es nicht nur mir gut geht sondern auch anderen Menschen und Lebewesen, jetzt und in Zukunft, ein gutes Leben in einer lebenswerten Umwelt haben. (Daija von liebevollerleben)

 

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, der nächsten Generation so wenig Altlasten zu hinterlassen wie möglich. Heißt: Qualität statt Quantität, auch mal selbstkritisch das eigene Verhalten hinterfragen.

 

Denn: HABEN-WOLLEN ist nicht gleich BRAUCHEN. (Birgit von Muttis Nähkastchen)

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, sich selbst reflektiert dem eigenen Konsumverhalten & den eigenen Umweltansichten zu begegnen. (Marleen vom Aufbruch zum Umdenken)

 


Die Welt so zu erhalten, dass auch noch nachfolgende Generationen gut leben können. Oder etwas poetischer: Unsere Welt enkeltauglich machen. Konkret heißt das weniger zu verbrauchen und zu konsumieren (Dinge) und etwas weiterzugeben (Wissen, Ideen). (Martin von  www.marthori.wordpress.com)

 

Dani
Dass wir diese Welt so gut es eben geht behandeln. (meine liebe Dani von Glucke und So)

 

Alles, was wir tun, wie wir leben und was wir konsumieren, hat auch Auswirkungen auf später. ( Svenja von Hauptstadtpflanze)

 

Nachhaltigkeit bedeutet für mich grundsätzlich erst mal, achtsam mit der Umwelt umzugehen, Abfall zu vermeiden und so gut es geht auf die regenerierbaren bzw. nachwachsenden Ressourcen zurück zu greifen. (Tanja von Tafjora)

 

Ressourcen zu schonen, nicht immer alles neu zu kaufen, Lebensmittel regional + saisonal zu kaufen, das ist mir besonders wichtig. (Michaela von littlebee)
In erster Linie bedeutet Nachhaltigkeit für mich, sich bewusst zu werden, was wir woher beziehen, ob wir es denn wirklich brauchen und wie lang es verwendet wird. Das beginnt beim täglichen Einkauf / dessen Planung und endet beim Spielzeug. Ich versuche so viel wie möglich gebraucht zu kaufen. Schi, Computer, Smartphone, Kinderkleidung und Spielsachen aber auch Kinderwagen und immer wieder auch Möbel. (Daniela von Die kleine Botin)
Der Schutz von Ressourcen (Wasser, Luft, Boden, Pflanzen- und Tierwelt, aber auch Zeit und Energie) (Susanne von Nullpunktzwo)

 

Für mich bedeutet es, keine Ressourcen zu verschwenden. Das gilt für Nahrungsmittel ebenso wie für alles andere. Bevor ich etwas kaufe, überlege ich:
Brauche ich das wirklich?
Kann ich es auch gebraucht/regional/biologisch/fair trade… erwerben?
Woher kommt es, wie wurde es erzeugt, und ist es (mir) das wert?

Auch die vegetarische oder vegane Ernährung zähle ich ein Stück weit dazu. (Tina von Jutima)

 

Und was bedeutet Nachhaltigkeit für Euch? Findet Ihr Euch in den Aussagen wieder?

 

Nächste Woche dreht sich dann alles um die Frage: Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Eltern in punkto Nachhaltigkeit?