Ich habe eine Lieblingsbloggerin: Es ist die wunderbare Carola von Frische Brise, deren Zuhause ist in Hamburg. In den Elternfragen verrät sie mir, welche Orte man in Hamburg unbedingt kennen sollte: einige kenne ich bereits, einige andere möchte ich unbedingt noch besuchen. 

 

Eine vierköpfige Familie ist für 24 Stunden in Hamburg: Welche touristischen Stationen müssen sein? 

 

24 Stunden sind ziemlich kurz. Mal überlegen… Ich finde, am schönsten ist Hamburg da, wo Wasser ist. Also am Hafen, an der Alster, im Stadtpark, bei Planten un Bloomen und in der Hafencity. Ein Geheimtipp ist es wahrscheinlich nicht mehr, dass man den Hafen mit einer Hafenfähre vom Wasser aus erleben kann. Die Hafenfähren fahren ziemlich oft, sind richtig schnell und man kann sich eine frische Brise um die Nase wehen lassen. Und das Beste: die Fahrt kostet nur so viel wie eine normale Busfahrkarte. Beim Anblick von
riesigen Kränen und Schiffen kriegt man automatisch Fernweh.

 

Kaffee und Kuchen, oder Nudeln für die ganze Familie: Welche kulinarischen Highlights in der Hansestadt kannst Du empfehlen? 

 

Mit Kindern ist vor allem das Café Sternchance sehr empfehlenswert. Es liegt im Grünen aber mitten in der Stadt. Es gibt eine Spielecke und einen Spielplatz draußen. Das Frühstücksbuffet am Wochenende bietet eine sehr reichhaltige leckere Auswahl.

Sehr hübsch ist das schwedische Café Karlsons. Es ist sehr sympathisch ganz im schwedischen Stil eingerichtet und es gibt leckere nordische Speisen. In einer kleinen Verkaufsecke kann man sich gleich mit skandinavischen Lebensmitteln oder schönen Dingen eindecken.

 

Hamburg hat so viele Museen: Welches ist mit Kindern besonders toll? 

Ich mag das Museum für Kunst und Gewerbe. Da gibt es wechselnde aktuelle Ausstellungen und eine große Sammlung aus 4000 Jahren Menschheitsgeschichte. Das können Möbel sein, Geschirr oder Kleidungsstücke. Im Untergeschoss gibt es ein Kinderreich, in dem Kinder am Wochenende spielen und
gestalten können. Alle unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Im wunderschönen Museumsrestaurant gibt es ein Buffet mit leckeren kalten und warmen Speisen.

Ansonsten mögen wir als Familie das Museumsdorf Volksdorf sehr. Das liegt etwas außerhalb, ist aber sehr gut mit der U-Bahn zu erreichen. Im Museumsdorf kann man historische norddeutsche Bauernhäuser besichtigen und viele Tiere beobachten. Der Besuch des Geländes ist kostenlos. An einigen Tagen in der Woche ist „Emmis Krämerladen“ geöffnet. Dort gibt es selbstgebackenen Kuchen und allerlei Handgemachtes zu kaufen.

 

Shoppen als Familie: Wo lohnt sich ein Besuch? 

 

Shoppen gehört nicht unbedingt zu unseren Freizeitbeschäftigungen. Die Innenstadt mit der riesigen Shoppingmeile Mönckebergstraße und der Europapassage meiden wir. Neulich war ich in Altona, da gibt es direkt am Bahnhof auch eine Fußgängerzone, die ist etwas charmanter. Um die Ecke gibt es den Bonscheladen, wo man bei der Herstellung von Bonbons zusehen kann und noch warme Bonbons probieren darf. Und dann gibt es gleich nebenan die weltbesten Macarons! Das Eissandwich, köstliches Eis zwischen zwei großen Macarons, gehört zum Besten, was ich je in meinem Leben gegessen habe.

Die schönste Buchhandlung, die ich kenne, ist stories!. Da könnte ich stundenlang stöbern. Auch im Kinderbuchregal.

 

Pst, und nun: Wie kinderfreundlich ist Hamburg wirklich? 

Es gibt schon schöne Ecken in Hamburg. Es ist für alle etwas dabei. Allerdings ist die Stadt noch etwas hinterher in punkto Barrierefreiheit. Es wird im Moment viel gebaut, aber das Angebot an Rolltreppen und Fahrstühlen sollte unbedingt noch erweitert werden. Darauf sollten sich Besucherinnen und Besucher einstellen.

 

Vielen lieben Dank, Carola. 

 

Vor Kurzem hat mir Saskia ihre Geheimtipps von Hannover verraten: Hier könnt Ihr nachlesen.

 

Es gibt eine Stadt die unbedingt mal vorkommen sollte? Dann schreibt doch eine Mail an fruehesvogerl@gmail.com.