Anzeige. Als große Freundin von Unterhaltung und gerne auch mal am Abend, wollte ich auch mal ausprobieren, was in so vielen Wohnzimmern Einzug hält: einen Spielabend für Erwachsene.

Eingeladen haben wir uns eine liebe Freundin, zur Freude der Kinder schon zum abendlichen Raclette – das soll man ja auch nicht nur zu Festtagen essen, um dann zu spielen. Auf der Suche nach dem idealen Spiel haben wir das “Café International” von Amigo getestet.

Worum geht’s

Gestärkt mit gutem Essen, gewappnet mit einem Glas Wein und gesegnet mit selig schlummernden Kindern, konnte es tatsächlich recht fix losgehen. Obwohl ich im Vorfeld darüber gelesen hatte, bin ich nun mal leider recht schlecht im Spieleanleitungen verstehen und versuche es erst gar nicht. Die Besuchsfreundin liest sich also ein und erklärt uns rasch, worum es geht. Das “Café International” besteht aus Vierertischen, die jeweils mit vier Kärtchen bestückt werden sollen: Jeder Tisch steht für ein Land und soll mit vier Gästen bevölkert werden.

Reihum darf jeder sein Glück versuchen und mittels Zufallsprinzip aus seinen Karten wählen. Für jedes Kärtchen, das Platz nimmt, erhält man Punkte.

Das Gute: sehr schnell kommt eine Dynamik in das Spiel und selbst ich verstehe gleich, wie es funktioniert. Etwas irritierend fand ich, dass an jedem Landestisch idealerweise nur die Leute aus dem eigenen Land sitzen. An jedem Tisch sollen 50 Prozent Frauen, 50 Prozent Männer sitzen. Das Spiel stammt aus dem Jahr 1989 daher ist die Frauenquote bestimmt schon sehr modern, ein drittes Geschlecht gibt es allerdings nicht. Wohl aber Regenbogenkärtchen – Männer und Frauen, die für jeden Nationalitätstisch eingesetzt werden können.

Diskussionspotenzial

Die rauchende Französin oder der bärtige Deutsche – welche Klischees können Spieler nachempfinden, welche wirken heute völlig überholt: ein Spiel das vor fast dreißig Jahren mit gutem Willen gemacht wurde, birgt natürlich auch heute Diskussionspotenzial. So spielen wir zu dritt an unserem Tisch mit dem wir kein Café International Tisch ideal besetzen könnten. Wir sind zwei Frauen und ein Mann: Wir kommen aus drei unterschiedlichen Ländern und spielen wieder in einem anderen Land. Faszinierend, welche Gespräche da in Gang kommen.

Und jetzt Ihr?

Nach wie vor gibt es natürlich politisch Denkende mit denen ich das Spiel nicht spielen würde, aber mit denen hätte ich auch davor nicht zu Abend essen wollen. Ausgehend davon, dass das Spiel fast 30 Jahre alt ist und mit einer guten Kritikfähigkeit, macht es wirklich Spaß. Natürlich habt Ihr auch die Möglichkeit die Kurzweiligkeit dieses Spiels zu testen. Dank AMIGO  darf ich auch ein Exemplar an Euch verlosen, dazu müsst Ihr mir nur verraten, mit wem würdet Ihr spielen?

Antworten bitte direkt im Blog oder auf den sozialen Medien (sobald dort sichtbar) Facebook oder auf Instagram: Jeder Kommentar gilt. Gelost wird am 12. November um 18 Uhr: Viel Spaß.

 

Das Gewinnspiel ist bereits beendet und die Gewinnerin benachrichtigt: Vielen Dank für die Teilnahme.