In der Fastenzeit stelle ich einmal die Woche eine Bloggerumfrage zum Thema Nachhaltigkeit vor. Diese Woche wird es praktisch: Es geht um Tipps, die Familien in punkto Nachhaltigkeit mit ihren Familien schnell umsetzen können.

 

Treue Leser dieser Seite kennen vielleicht noch das #nachhaltigkeitskastln, das ich im Dezember veranstaltet habe? Da habe ich 24 Dinge an andere Menschen verschenkt und das ist auch mein Tipp: Ungelesenes, Ungetragenes oder Unbenützes weiterverschenken, nur weil Du nichts mehr damit anfangen kannst, heißt das nicht zwingend, dass das Ding sonst keiner brauchen kann. Lieber noch mal rumfragen, bevor es Richtung Mistkübel geht.

 

Natürlich habe ich auch die anderen Blogger befragt, tolle Antworten waren darunter auf die Frage:

 

Welchen Tipp für den Alltag hast Du den andere Eltern schnell umsetzen können??

 

“Klein anfangen (z.B. immer ein Stoffsackerl mitnehmen) & es ist nicht schlimm, die Comfortzone zu verlassen.” (Birgit von Fräulein im Glück, deren Blog wirklich eine Fundgrube zu dem Thema ist.)

“Beim Essen versuche ich den Kindern zu erklären sie sollen sich nur so viel nehmen, wie sie Essen können. Das ist ein langer Weg, oft muß ich sie bremsen und ich rede mir die Zunge fusselig. Regelmäßig. Aber es wird besser. Die Sache mit dem Plastik verstehen sie noch nicht. Ich denke, am besten ist es, Ihnen die eigene Einstellung vorzuleben. Das ist nicht anders als in allen anderen Bereichen auch. Ein Vorbild sein wirkt immer. Nicht sofort aber dafür normalerweise nachhaltig.” (Judith von Stadtmama)

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Stoffsackerln mit zum Einkaufen nehmen und nicht nur für den gesamten Einkauf, nein wir haben auch immer 2 extra Sackerln für das Obst und Gemüse mit dabei…. Es gibt noch so viel Potential, wir werden jetzt auch damit beginnen, eigene Sackerl für Brot mitzunehmen und Dosen für die Wurst und den Käse, denn dadurch können wir auch etwas Müll vermeiden.

Weiters verwenden wir im Badezimmer ausschließlich Produkte der Firma Ringana – das ist ein österreichisches Familienunternehmen, das frische, vegane, grüne und nachhaltige Kosmetik erstellt und somit auch einen grünen Fußabdruck hinterlässt. (mehr dazu findet ihr hier www.einfach-frisch.com oder auf unserem Blog www.hausnummersechs.com)

Am Balkon oder im Garten können Nachgärten mit Obst und Gemüse angelegt werden, das gefällt den Kids und schmeckt besonders lecker. ”  ( Vera von Hausnummersechs)

“Tierhaltung verursacht hohe Treibhausgasemissionen, die zum Klimawandel beitragen; Fleisch und Milchprodukte seltener zu essen reduziert den “ökologischen Fussabdruck”.” (Daija von liebevollerleben)

 

Kauft vor Ort. Und regional. Das spart Anfahrt und Transportwege. Und nicht zuletzt: Wenn der letzte Laden verschwunden ist, das letzte Café geschlossen hat und alle Stadtviertel verwaist sind, werdet ihr feststellen, dass Online-Shoppen doch nicht so toll war!
Und auch in puncto Wegwerfwindeln gibt es Alternativen: Keine Angst vor Mehrwegwindeln!” (Birgit von Muttis Nähkastchen)

 

“Auch die kleinen Dinge verändern das Leben nachhaltig, denn wir können jeden Tag einfach anfangen uns und unser Verhalten zu reflektieren und umzustellen!

  • nutzen von Bio-Reinigungsmittel
    auf die Heizkosten achten
    Klamotten aufzutragen, 2. Hand kaufen
    Cremedeos, und feste Seifen für die Körperpflege
    tierische Produkte minimieren
    waschbare Stilleinlagen aus Stoff usw.
    Mehrwegprodukte.

(Marleen vom Aufbruch zum Umdenken)
“Mit den Kindern viel Fahrradfahren bzw. sie gar nicht erst groß ans Autofahren gewöhnen. Einen Komposthaufen haben. Oder so eine Kleinigkeit wie immer einen Stoff-Brötchenbeutel dabei haben, man schaut ja doch ziemlich oft beim Bäcker vorbei.”(Martin von  www.marthori.wordpress.com)

“Wenn alle Menschen, nicht nur Eltern, anfangen würden ihren Müll richtig zu trennen(Bio, Papier, Glas, Restmüll und Plastik), wären wir einen großen Schritt weiter.” (meine liebe Dani von Glucke und So)

Svenja

“Kinder sind die engagiertesten Umweltschützer, wenn man sie in die Themen einbezieht, einfach umzusetzen ist Stromsparen: Licht aus, wenn wir länger aus einem Raum gehen..” ( Svenja von Hauptstadtpflanze)

” Wir haben die 120 Liter Restmülltonne vom Vormieter in eine 60 Liter Tonne eingetauscht, die alle zwei Wochen geleert wird – da geht man plötzlich ganz anders mit dem Thema Müllvermeidung um!”(Tanja von Tafjora)

 

“Kinderflohmärkte sind mein Tip: man bekommt sie viele tolle gebrauchte Stücke und spart gleichzeitig Geld.” (Michaela von littlebee)

“Planung. Passt für den Lebensmitteleinkauf und deren Verwertung genau so, wie für die Schi-Ausrüstung.” (Daniela von Die kleine Botin)
“Statt billig neu lieber günstig gebraucht kaufen – Kinderkleidung, Kinderspielzeug und vieles mehr. ipp für Nachhaltigkeit in der Familie: wir haben jetzt genähte Geschenkbeutel aus Stoff statt Papier. Bei 4 Kindern spart das viel Geld und Müll.”(Susanne von Nullpunktzwo)
“Stofftaschen verwenden, Einkaufslisten schreiben und nur das kaufen, was man auch wirklich rechtzeitig essen bzw. verkochen kann. Wünsche notieren, wenn man sie nach zB einem Monat immer noch hat, dann erst kaufen. Manches Mal verschiebe ich Anschaffungen auf später und komme dann auch ohne aus oder habe eine ganz andere Idee.” (Tina von Jutima)

Und in welchen Situationen steht ihr als Eltern (in punkto Nachhaltigkeit) vor besonderen Herausforderungen?? Findet Ihr Euch in den Aussagen wieder?

Nächste Woche dreht sich dann alles um die Tipps, wie Nachhaltigkeit mit Kindern gut gelingen kann. 

In Teil 1 drehte sich alles um die Definition von Nachhaltigkeit: Hier geht es zum Artikel.

Teil 2 hatte die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zum Thema: Hier geht es zum Artikel.

 

Bald dreht sich alles ums Scheitern.