Alltag, Kultur mit Kind

Erste Woche im Jännerprojekt voller Vorsätze

Einen Monat lang, so habe ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, will ich jeden Tag einen Vorsatz in die Tag umsetzen. Mein #jaennerprojekt hat wenig Regeln: Jeden Tag muss ich eine Sache erledigen, entweder etwas das ich schon lange vor mir herschiebe, noch nie gemacht habe, oder wovor ich ein bisschen Respekt habe. Am 1. geht es los:

Kleiderhaufen.

Ausgerüscht. Ich starte mit einer klassischen Aufgabe. Ich entrümple meinen Schrank. Zwei volle Tüten. Ich hab mich endlich dazu durchgerungen. mich von meiner Jeans in Größe 25 zu trennen. Außerdem von ein paar Rüschenoberteilen sowie ein paar merkwürdigen Uniformteilchen, die wohl irgendwann mal unter dem Schlagwort „Business-Kleidung“ in meinen Schrank gezogen sind. 1. Jänner 2016

Bücher. Ausmisten finde ich fast schon lustig. Heute ist das Bücherregal dran. Merkwürdigerweise fragen mich häufig Leute, ob ich denn alle Bücher in meinem Bücherregal gelesen habe. Nein, aber das soll auch nicht passieren. Ich hoffe, dass ich da drinnen immer wieder neues entdecken kann und lege aus dem Grund auch immer wieder nach. Damit das klappt, muss auch was raus. Dinge, die ich noch nie lesen wollte, oder bereits mehr als drei Mal gelesen habe, müssen aber nun ausziehen: Zwei Tüten voll werden es. 2. Jänner 2016

Kombi-Zimmer. Mein Sohn und ich teilen uns jetzt ein Spiel- und Arbeitszimmer. Damit wir es beide nutzen können, muss aber noch einiges raus. Wir misten also fröhlich weiter. Zettelzeugs: eher nicht ganz so lustig. Aber dazwischen fährt die Bahn und um uns rum sitzen kleine Matroschkas 3. Jänner 2016

Bücher aussetzen. Ich muss um vier aufstehen. Die Aufgabe sollte also leicht sein, ich fange an Bücher auszusetzen. Jeden Tag kommen drei in meinem Beutel, mit etwas Glück bin ich Ende des Monats durch. Alle Bücher werden von Leuten mitgenommen: Mit Ausnahme eines raunzigen Vaterbuches, wofür ich mich auch nicht begeistern konnte.  4. Jänner 2016

Buch am Bahnhof. 


Urlaubsplanung. Wird bei uns gerne ein bisschen durch die Gegend geschoben. Dieses Jahr nicht, wir haben alles Mögliche eingetaktet. Und Premiere: Im Frühjahr fliegen wir sogar. Einer von uns das erste Mal. Nur das mit den Busreisen das lassen wir auch dieses Jahr aus. 5. Jänner 2016 

Blogger-Konferenz. Nachdem ich drei Wochen hin und her überlegt habe, habe ich mir jetzt ein re:publica-Ticket gekauft: Juhu. 6. Jänner 2016 

Morgen geht es dann weiter. Womit wird mir sicher noch einfallen.

Und wie kommt Ihr so voran mit Euren Vorsätzen?

Alltag, Kultur mit Kind

Das erste Jänner-Wochenende im winterlichen Berlin / Unser Wochenende in Bildern vom 02.- 03.01.2015

Silvester haben wir – mit Ausnahme der Knallereien – schön ruhig verbracht. Mit dem ersten Jännerwochenende kam übrigens der Winter nach Berlin. 
Samstagmorgen sehen wir, dass eine Taube in unserem Garten offenbar in ein Gemetzel verwickelt war. Die Taube finden wir nicht. 
Wir fahren zum Optiker. Ich kriege eine neue Brille. Das dauert ganz schön lang. Wie gut, dass Ablenkung geboten wird. 
Im Anschluss gehen wir indisch essen. Wirklich gutes Essen, das leider nicht so photogen ist. 
Am Nachmittag in Charlottenburg stellen wir fest, dass hier wohl noch ein bisschen mehr geknallt wurde, als im Nordosten von Berlin. 
Wir fahren in den wunderbaren Shop von Lena Hoschek. Ich liebe die Kreationen dieser Frau. Beinahe ausnahmslos. 
Wir fühlen uns alle irgendwie wohl. 
Im Anschluss holen wir noch Kuchen in Pankow. 
Dem hat der Transport nicht unbedingt gut getan. 
Diesen Monat mache ich mein #jaennerprojekt: Dazu gehört zum Beispiel auch das Weggeben bestimmter Dinge. Dieses Buch mochte ich noch nie. 
Der Sonntagmorgen beginnt mit Lektüre. 
Anschließend spielen wir in der Duplo-Märchen-Stadt. 
Einer von uns ist heute in Mecklenburg unterswegs und schickt ein Foto: Er lötet dort Dinge. 
In der Zwischenzeit backen wir. 
Am Nachmittag kommt eine Freundin zu Besuch. Eine Malkumpanin. 
Das Abendessen kommt heute aus der Pfanne. 

Nun schauen wir noch den Tatort: Bevor es morgen sehr, sehr früh raus geht. 
Und wie war Euer Wochenende so?
Mehr Wochenenden in Bildern findet Ihr wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen
Kultur mit Kind, Meinung

Die Jänner-Vorsätze: Mein Monatsprojekt

Neues Jahr – neuer Kalender – und ein paar neue Vorsätze.

Noch niemals hatte ich einen Neujahrs-Vorsatz. Zu rauchen habe ich an einem anderen Tag aufgehört und auch meine einzige Diät war ein paar Wochen später. Dieses Jahr habe ich von einer lieben Freundin zu Weihnachten ein Buch bekommen. „Das Zehn-Minuten-Projekt“ erzählt von einer Frau, die einen Monat lang täglich etwas Neues ausprobiert.

Auch wenn ihre Liebeskummer-Situation nichts mit mir zu tun hat, fand ich das klang super spannend. Jeden Tag ein Einblick in eine neue kleine Welt. Leider war die Umsetzung nur gar nicht spektakulär: Die Heldin lernt Hip Hop, liest zum ersten Mal Harry Potter und bäckt ihre ersten Pancakes. Nicht desto trotz finde ich die Idee gut und möchte das auch einen Monat probieren. Allerdings verändert.

Mein Januar-Projekt: Von heute bis zum 31. Januar möchte ich jeden Tag etwas tun, dass ich entweder schon lange vor mir herschiebe, noch nie gemacht habe, oder wovor ich ein bisschen Respekt habe. Keine Angst: Ich schreibe nicht täglich drüber, nur einmal die Woche, am Donnerstag, als kleine Sammlung. Das sind also meine Vorsätze. Aber nur für den Januar. Aber nun habe ich sie also auch: Meine Neujahrs-Vorsätze.

Und Ihr, seid Ihr voller Vorsätze: Vielleicht auch nur für die nächsten 31 Tage?

Bei instagram laufen die Bilder mit #jaennerprojekt und für den Fall, dass jemand mitmachen will, freue ich mich über Verlinkungen, damit ich es nicht verpasse. 🙂

Kultur mit Kind, Schöne Dinge

Zwei Krimi-Tipps mit Schwerpunkt Freundschaft

Ich bin ja die, die zwischen den Feiertagen arbeiten muss. Aber gerüchteweise geht es Euch ja nicht allen so. Und für den Fall, dass Ihr grad ein bisschen mehr Zeit zum Lesen habt, hier zwei Krimi-Tipps: Beiden gemein ist Spannung und wunderbare Freundschaftsbeschreibungen.

Tana French „Geheimer Ort„: Fast siebenhundert Seiten umfasst das Buch der in Dublin lebenden Autorin Tana French. Schauplatz ist ein Mädcheninternat. Ein Junge ist ermordet worden. Acht Mädchen sind in die Geschichte verwickelt, mindestens eines ist näher mit dem Jungen verbandelt und irgendeine davon hat ihn auch umgebracht. Fast bis zum Ende bin ich mir nicht ganz sicher, wer Täter ist, wer Opfer: Außerdem entwirft sie ein hervorragendes Bild von Teenie-Freundschaften.

Nicci French: „Mörderischer Freitag„: Nur für den Fall, dass es jemand noch nicht weiß, Nicci French ist ein Autorenpaar, das mit der Serie um Frida Klein nun seinen fünften Band vorliegt.
Frida Klein ist eine Freundin, die nahezu jeder haben will. Eine Psychotherapeutin, die eigenwillig und hundertprozentig loyal ist. Die in den Nächten durch London wandert und dieses Mal sogar schon Recht zu Beginn zur Mordverdächtigen wird.

Und Eure Bücherempfehlungen?? Meine nächsten freien Tage sind immerhain auch schon Ende der Woche.

Alltag, Kultur mit Kind

Unser Weihnachten in Bildern 2015

Weihnachten ist fast schon vorüber. Der Hund liegt auf dem Sofa, das Kind sitzt auf einem Erwachsenenstuhl und wir erinnern uns. 
Am 24. Dezember machen wir frühmorgens ein unsere Päckchen von der Freundin aus Stockholm auf. Nach einer schwedischen Tradition darf man dort ein Päckchen am Morgen des Hl. Abends öffnen. 
Hunderunde, Mittagsschlaferl, alles ist heute ein bisschen später und am späten Nachmittag dann Bescherung. 
Papier auspacken macht großen Spaß. 
Wie jedes Jahr gibt es bei uns Raclette. 
Um im Anschluss Schokoladenbrunnen. 
Der Abend endet mit Schwedenfeuer. 
Am zweiten Feiertag fahren wir durch die ganze Stadt, die gar nicht mal so leer ist. 
Wir sind knapp dran. 
Wir gehen regelmäßig zum Zirkus Roncalli. Einer von uns zum ersten Mal. 
Leider sitzen wir nicht ganz so günstig, und die Show ist stellenweise etwas zu verkopft. 
Deshalb verabschieden wir uns in der Pause. Schön war es trotzdem, aber wir wollen es ja nicht gleich übertreiben. 
Und manche Dinge rufen einfach noch mehr Begeisterung hervor. 

Am Nachhauseweg entscheiden wir uns, uns indisches Essen zu holen. 
Noch schnell eine Runde mit dem selbstgebauten Schalttableau spielen. 
Während Vater und Sohn ins Bett gehen, steche ich noch ein paar Suppeneinlagen aus. 
Denn am zweiten Weihnachtsfeiertag kriegen wir jede Menge Familienbesuch. 
Und vergessen natürlich auf die Fotos. 
Dabei gibt es auch das beliebteste Geschenk: eine kleine Taschenlampe. 

Und was war Euer Weihnachts-Highlight?

Mehr Weihnachten in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen

Kultur mit Kind, Schöne Dinge

Weihnachtliche Wünsche und Weleda-Geschenke

Wir treffen grad die letzten Weihnachtsvorbereitungen und endlich spielt auch der Lieblingsradiosender Weihnachtslieder. Bevor wir nun den Baum aufputzen und die Geschenke verpacken und erstmal ein bisschen abtauchen, möchte ich Euch noch etwas hier lassen.

Dass ich ein großer Weleda-Fan bin, das ist ja kein Geheimnis. Dort war man nun so nett mir drei Weihnachtssets (1 Mal Sanddorn, 1 Mal Nachtkerze und 1 Men Set) für Euch zur Verfügung zu stellen. 
Damit Ihr eines der Sets Euer eigen nennen können müsst, müsst Ihr 
lediglich kommentieren, welches Set ihr gerne als spätes Weihnachtsgeschenk für Euch selbst oder für einen Euer Liebsten haben wollt. Alternativ könnt Ihr mir auch eine Mail an fruehesvogerl@gmail.com schreiben. Wichtig ist, wie ich Euch erreichen kann. 
Am 1. Januar ziehen wir dann die drei Gewinner und Weleda schickt die Pakete auf den Weg. 
Nun sind gespannt wie beim frühen Vogerl der Baum und die Geschenke ankommen. Wir melden uns von Zeit zu Zeit zu aus unserer Weihnachtspause mit einem kleinen Bild und wünschen Euch zauberhafte Weihnachten.

Das Gewinnspiel ist bereits beendet: Die Gewinner heißen Susanne, Juliane und Alu. Wenn diese sich bis zum 8. Januar nicht zurück melden, wird neu gelost. 


Die Produkte wurden mir freundlicherweise von Weleda zur Verfügung gestellt. Ein Barablös des Gewinnes ist nicht möglich.