Alltag, Meinung

Liebe Mütter aus dem Internet,

viel Zeit verbringe ich hier in diesem Internet. Schreibe mit Frauen, die aus Frankfurt, Köln oder Bremen stammen, und eigentlich hat das recht wenig zu tun mit mir, könnte man meinen.

 

Dass ich nicht zwischen On-und Offline Freunden unterschiede, hab ich schon mal geschrieben. Wie sollte ich auch: Hab ich eine meiner engsten Freundinnen aus dem Forum eines Printmagazins, kannte von meinem Mann erst seinen Nutzernamen und selbst der Hund grinste mir zuerst vom Bildschirm entgegen.

Mütter aus dem Internet

So kuschelig wie zuhause ist es sowieso nirgends.

Was machst Du denn da immer auf diversen Kanälen, fragte mich kürzlich jemand. Du kennst die doch nicht und schreibst so viel mit Leuten, die auch noch weit weg sind.Was erzählen, denn Mamablogger eigentlich, wollte neulich jemand wissen: Ganz unterschiedliche Dinge natürlich. Wie gut ich Euch finde, liebe Mütter aus meiner Blase, habe ich die Tage gemerkt, und das kam so.

 

Wir sind viel unterwegs: Ob es sich um eine Kindercafé, eine Krabbelgruppe oder einen Spielplatz handelt, ist dabei unwichtig. Manche Mütter treffe ich häufiger, so unterhalten sich zwei, ob das Kind schon durchschlafe. Reden darüber, ab wann man denn das Schlaflernprogramm anwenden könne und ein Vater wirft ein, dass das Nachts ja wohl nicht der Hunger sein kann. Ganz bestimmt nicht. Eine andere Mutter wirft ein, dass ihr Sohn sich schon wehren muss: er ist ein dreiviertel Jahr und den Rest habe ich nicht mehr verstanden, da war ich schon ein bisschen abgetaucht.

 

Vergleiche, vergleiche

Kann das Kind schon dieses, kann es jenes: möchtest Du hier noch optimieren und so weiter und so fort? Immer wenn ich sowas erlebe, möchte ich ganz laut aufstampfen und stop schreien. Immer wenn mich jemand fragt, was Mamablogs so reinschreiben in die Welt: möchte ich darauf verweisen. Unterschiedliches. Natürlich gibt es da Rezepte. Und ein paar Befindlichkeiten. Aber es gibt vor allem Botschaften zu transportieren, was bedürfnisorientierte Beziehung bedeutet zum Beispiel. Und auch wenn nicht alle in Familienbetten schlafen, jede das Stillen unterschiedlich lange praktiziert und auch viele Regeln anders ausgelegt werden, habe ich bei meinen Online-Müttern immer das Gefühl, dass es ums Kind geht. Dass sie auch mal fragen und dann gibt es diese Blogs, die würde ich dann gerne ausdrucken wie die Blogs von Katja oder Susanne. Wie praktisch, dass die nun auch Bücher geschrieben haben.

 

Vielleicht bin ich auch eher so der Online-Gruppen-Typ, so lange es nicht ins Forum geht. Aber wenn mir mal eine Mutter zu viel wird, habe ich bei diesem Internet: einen gewaltigen Vorteil. Ich schalte einfach aus. Auf Spielplätzen/Kindercafés wirkt das immer gleich so unhöflich.

 

Ich danke meinen Online-Freundinnen: Dani, Susanne und Bella, die nicht morgen mit dem Schlaflernprogramm anfangen müssen.

 

Ich danke an dieser Stelle Susanne von Geborgen Wachsen, die vor Jahren den Begriff des Online-Clans geprägt hat.

 

PS.: Natürlich gibt es da draußen auch noch Ausnahmen.

Alltag, Familienrollen

Wochenbettdepression: „Viele Mütter sehen diese Zeit als Frevel, als Makel – obwohl es so viele ereilt!“

Mit Petra spreche ich  in den Familienrollen über das Thema Wochenbett und postpartale Depressionen. Sie erzählt, was ihr beim Babyblues geholfen hat, warum sie es wichtig findet, über den Blues und die Angst davor zu sprechen, welche Symptome eine Rolle gespielt haben und weshalb, sie ein Buch über die postpartale Zeit nach der Entbindung vom Baby schreiben möchte und freut sich sicherlich über Kommentare von anderen Betroffenen. 

 

Dein Wochenbett war überschattet: Du hattest eine sogenannte Wochenbettdepression. Was versteht man eigentlich darunter?

 

 

Zur Zeit meines Wochenbettes lebte ich mit meinem Ex-Freund in einer geräumigen Wohnung. Wir hatten uns gerade selbständig gemacht und hatten Pläne. Mein Ex-Freund hat das ganze Kinder-Thema nicht so gut verkraftet, wie er gedacht hatte und so stand ich aus meiner Sicht ziemlich alleine da.

 

Wenn nach der Geburt ein paar Tage vergehen, erleiden Frauen eine Hormonumstellung: Von der Schwangeren zur stillenden Mutter. Manche Frauen merken diese Umstellung mehr als andere. Hier spricht man vom sogenannten BabyBlues. Man ist sehr emotional, weint, flippt aus… es gibt die unterschiedlichsten Äußerungen. Wenn diese Tage länger anhalten und Mütter sich zunehmend schlecht fühlen, überfordert sind oder gar das Kind ablehnen, spricht man von Wochenbett Depressionen. Per Definition sind übrigens alle Depressionen innerhalb des ersten Babyjahres Wochenbett Depressionen, unabhängig ob der Auslöser ein traumatisches Geburtserlebnis war, körperliche Ursachen oder soziale Missstände verantwortlich sind. Für mich ist das zu weit gefasst!
Denn durch diese Definition kann man alles darunter fassen, also jede Mutter mit den unterschiedlichsten Symptomen.
Aber was heißt das jetzt genau: Von Verstimmungen über Bindungsstörungen zum Kind bis Selbstmordgedanken kann alles auftreten. Daher sind auch alle Behandlungsmöglichkeiten so unterschiedlich. Es gibt Familien, da reicht es, wenn man Aufklärung über dieses Phänomen betreibt und dann alle etwas mehr Rücksicht nehmen und mit anpacken. Es gibt auch Fälle, wo man eine medikamentöse Behandlung oder einen Klinikaufenthalt in Betracht zieht. Es wird nicht zwingend empfohlen, aber ich denke schon, dass Betroffene eigentlich immer eine Therapie anschließen sollten. Denn viele Mütter sehen diese Zeit als Frevel, als Makel – obwohl es so viele ereilt!

 

 

Nicht immer strahlt Petra so.

Ich selbst habe das eigentlich erst nach einigen Jahren im Rückblick erkannt. Meine Ärztin und meine Hebamme waren absolut unerfahren in dieser Thematik und haben das alles nicht so erkannt. Daher bin ich nie so behandelt worden, wie es vielleicht hätte sein gemusst. Man muss dazu sagen, dass ich während der Schwangerschaft eine Gesprächstherapie begann – leider auch hier mit einer Studentin, die das alles nicht im Blick hatte. Und auch heute noch steht keine richtige Diagnose im Raum.

 

 

Alles in allem glaube ich, dass diese Erkrankung überhaupt kein Teil von irgendeiner Ausbildungen im weiten Berufsfeld “Schwangerschaft” ist. Ein absoluter Fehler! So viele Mütter sehen sich als schlecht an, weil sie ihre Gefühle nicht zuordnen können und einfach niemand sagt: “Es ist ok so!”

 Hattest Du vor der Schwangerschaft schon mal mit Depressionen zu kämpfen?

 

 

Auch wenn aus Bali erstmal nichts wird, das Buch möchte Petra trotzdem schreiben.

Auch hier würde ich rückblickend sagen, hatte ich. Mein Arzt hat mich in der Schwangerschaft zur Gesprächstherapie geschickt, weil er Selbständigkeit und Schwangerschaft als “ziemlich viel zu verkraften” eingestuft, es aber sonst nicht weiter untersucht oder gar behandelt hat. In einer viel späteren Gesprächstherapie kam zusätzlich heraus, dass ich schon seit jeher recht viel Potential für depressive Phasen in mir trage. Auslöser für das große Ganze und die anhaltenden Gefühlsschwankungen war aber sicherlich die traumatische Geburt – und die Tatsache, dass ich mich dadurch noch viel mehr als Versagerin fühlte.

 

Heute weiß ich, dass das überhaupt alles gar nicht sein muss. Hätte ich besser gewusst, was mit meinem Körper und mit meiner Seele nach einer Geburt passiert / passieren kann, hätte ich besser auf mich geachtet und mir eher die passendere Hilfe gesucht.

 

Du bist alleinerziehend: Was hat Dir in der ersten Zeit dann letztlich geholfen??

 

Nach der Trennung begann ich, mich selbst aufzuarbeiten. Ich möchte nicht sagen, mein Leben. Denn kurioserweise habe ich überhaupt keine schlechte Kindheit oder Ähnliches. Also sprach ich viel mit unterschiedlichsten Therapeuten.

 

Was mir aber auch geholfen hat, war das Internet. Ich las Erfahrungsberichte von anderen Müttern mit ähnlichen Schicksalen UND ich las davon, dass man solche Traumata aufarbeiten kann. Dort las ich auch das erste Mal von Wochenbett Depressionen.
Dann begann ich das schreiben. Auf meinem Blog, auf anderen Seiten, in den Netzwerken – und auch in mein Tagebuch. All das, was ich im Kopf habe, schreibe ich heute auf. Das leert meinen Kopf, macht meine Gefühle frei, erdet mich.

 

Sprechen, lesen und schreiben ist also mein Mittel der Wahl gewesen, um mir ein stabiles Gefühlsleben zu ermöglichen. Es muss aber jeder herausfinden, was sein Mittel ist. Ich weise noch mal darauf hin, dass auch Medikamente helfen können.

Und sicherlich kann mir jede Alleinerziehende bestätigen: Die Existenzängste, die Erschöpfung und die lastende Verantwortung bleiben trotz aller Gespräche und Texte ja ein großer Teil (m)eines Lebens, wenn man sich allein um eine Familie kümmert (egal wie groß). Ich muss also immer aufpassen, nicht wieder in eine negative Spirale abzurutschen!

 

Nun schreibst Du ein Buch über das Thema „Depression bei Eltern“: wie kam es zu dem Projekt? 

 

Als ich letztes Jahr merkte, dass ich wieder für ein paar Wochen in dieses negative Gedankenkarussell rutschte, beschloss ich, dass ich etwas radikal ändern müsste. Der Job lief nicht so, wie gehofft, ich lebte immer noch allein und fühlte mich hilflos.
Ich fragte Freunde, was ich machen soll: Du musst schreiben, war die Antwort.
Ok, ein Buch schreiben, das konnte ich mir vorstellen. Aber worüber?
Zu diesem Zeitpunkt hörte ich den Podcast von Stark und Alleinerziehend. Dort hörte ich immer wieder von Depressionen bei Alleinerziehenden, aber auch von Frauen, die etwas aus ihrer Situation machen. Wie Janina von Bärti on Air. Sie zieht allein mit ihrem Sohn um die Welt und berichtete von Bali.

 

In meinem Kopf verband sich das alles ganz schnell zu einem großen Projekt: Ich will ein Buch über mich, die depressiven Phasen schreiben. Ein Buch während meiner Arbeit zu verfassen, alleinerziehend zu sein und auch noch den Alltag zu meistern? Das schien mir utopisch (ich frage mich eh immer, wann andere Blogger-Eltern das machen, nachts???), also wollte ich verreisen und zwar nach Bali. Ich habe mir so viel von Bali vorab angesehen: Ich finde, es ist einer der schönsten Plätze dieser Welt. Also wollte ich dort schreiben!

 

 

Mehr dazu könnt ihr hier sehen: www.ein-buch-auf-bali.de

Die Reise hat bisher noch nicht geklappt, weil das Ganze natürlich auch bezahlbar sein muss. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und allein, dass ich dieses Projekt gestartet habe, hat mir so viele Menschen in mein Leben gespült, mir so viele Knoten im Kopf gelöst, dass es sich allein dafür schon gelohnt hätte. Und das Buch versuche ich nun nach und nach jetzt schon zu schreiben: Wie ich das mit den Wochenbett Depressionen sehe, was anders laufen müsste und wie ich da meinen Weg gehe – es ist kein Leitfaden für andere, aber eine Art Motivations-Aufklärungsbuch.
Denn ich denke Burn Out und Depressionen sind in unserer Gesellschaft immer noch ein Makel wenn nicht ein Tabu-Thema. Dabei laufen wir gerade alle Gefahr, genau dort zu landen: In einer Gesellschafts-Depression.
Was rätst Du andern Eltern, die mit depressiven Stimmungen zu tun haben, ob im Wochenbett oder später?? 

 

 

Zunächst mal: Wenn ihr irgendwie das Gefühl habt, es stimmt etwas nicht: Geht zum Arzt! Und wenn der euch nicht zuhört, geht zum nächsten. Fragt andere Mütter, wie es nach der Geburt war. Lest mal auf Blogs nach, wie es ist, plötzlich Verantwortung zu tragen. Das allein macht das alles schon etwas leichter.

 

Und wenn ihr doch eine Depression fest stellt, dann schämt euch nicht! Sprecht es an, ihr werdet sehen, wie viele sagen: Das kenne ich!

Ich habe beispielsweise auch einen Podcast und eine facebook Gruppe zu dem Thema, da kann man schon vieles hören und lesen – wie viele es betrifft und was andere so tun. Auf www.Ein-Buch-Auf-Bali.de kann man die Links dazu finden!

Zudem möchte ich noch zwei Seiten nennen. Die Links zeigen direkt auf Themen zu Wochenbett Depression, helfen aber bei jeder Art von Depressionen weiter:

http://www.buendnis-depression.de/depression/nach-der-geburt.php#Behandlung
http://www.schatten-und-licht.de/index.php/de/fragebogen-zur-postpartalen-erkrankung

 

Vielen lieben Dank für das Interview, Petra, und viel Glück für Dein Projekt.

 

Ihr wollt auch über Eure Familie sprechen und mir ein Interview für die Familienrollen geben? Dann schreibt mir eine Mail unter fruehesvogerl@gmail.com.

Flyer
Alltag, Elternfragen, Kultur mit Kind

Gesundheitsamt: Was eine Sozialarbeiterin in Berlin beim Antrittsbesuch so macht

Beim ersten Kind bekommt man in Berlin ein Schreiben, dass eine Sozialarbeiterin vorbeikommen will: Für mich war das irritierend. Drei Jahre nach dem Brief habe ich nachgefragt, was es damit eigentlich auf sich hat: Die Sozialarbeiterin Ricarda Stark hat mir in den  wöchentlichen Elternfragen verraten, was bei so einem Besuch passiert und welche Hilfestellungen Eltern eigentlich erwarten können. 

 

Als mein Sohn zur Welt kam, bekam ich ein Schreiben vom Gesundheitsamt, das mich nun gerne eine Sozialarbeiterin besuchen würde. Was bestimmt als Hilfestellung gedacht war, fand ich vor allem eines: Befremdlich. Und habe dankend abgesagt. Was passiert bei diesem Erstbesuch bei jungen Eltern?
Der Ersthausbesuch ist an alle Eltern gerichtet, die ihr erstes Kind bekommen haben. Zu diesem Angebot sind wir als Kinder- und Jugendgesundheitsdienst berlinweit gesetzlich verpflichtet, wohingegen es für die Eltern freiwillig ist. In der Regel sind es einmalige Termine, es sei denn, die Eltern haben zu einem späteren Zeitpunkt noch mal einen Beratungsbedarf.

 

Ich bringe eine Mappe mit, die folgendes enthält:
• einen Flyer zu den U-Untersuchungen,
• einen Flyer zum verbindlichen Einladewesen (Kontrolle der U-Untersuchungen
durch die Charite),
• einen Flyer zu den Impfungen,
• eine aktuelle Liste der Pankower Kitas,
• einen Flyer zur Beantragung des Kita-Gutscheins,
• Informationen zur Tagespflege,

• eine Übersicht über ausgewählte Abteilungen,
• eine Liste der Pankower Kinderärzte,
• eine Übersicht über Kinderrettungsstellen in Berlin sowie den Giftnotruf,
• Informationen zu kostenfreien Verhütungsmitteln,
• eine Übersicht über Angebote im Bezirk wie z. B. Babyschwimmen und das
Kinderwagenkino im Babylon,
• den Elternbrief für den ersten Monat und
• eine Information zur Sprachentwicklung.
Darüber hinaus habe ich von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) ein Heft zum Thema Unfallverhütung.
Zudem werden Fragen- sofern vorhanden- zum Elterngeld/Kindergeld und falls
benötigt finanzielle staatliche Leistungen oder familienunterstützende Hilfen
besprochen.
Außerdem schaue ich mir das U-Heft an.
 Welche Hilfestellungen können junge Eltern erwarten?
Neben einer umfangreichen Beratung können meine KollegInnen und ich je nach Bedarf Eltern bei der Stellung von Anträgen unterstützen, Befürwortungen schreiben, Kontakte z. B. zu anderen Fachdiensten herstellen und „Frühe Hilfen“ einzusetzen. Das sind niedrigschwellige Angebote beispielsweise in Form einer Familienhebamme
(http://www.frühe-hilfen-pankow.de/). Das Besondere an dieser Tätigkeit ist, dass wir für alle Eltern Ansprechpartner sind. Es gibt bis auf die Tatsache, dass ein Kind da ist, keine weiteren Voraussetzung, um
sich an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst zu wenden.
Mit der Geburt kommt das Schreiben, dass sie gerne auf einen Besuch vorbeikommen würden. Wer nimmt das Angebot wahr, und wem würden sie es vielleicht besonders empfehlen?
Alle Eltern, die das erste Kind bekommen haben, erhalten das Angebot zu einem Hausbesuch. Darüber hinaus bieten wird das auch für Familie mit Kindern unter einem Jahr an, die von außerhalb Berlins zugezogen sind.
Bei den weiteren Kindern gibt es wenigstens einen Glückwunsch mit der Option der Eltern, sich bei Bedarf zu melden. Insgesamt wird dieses Angebot gut angenommen.
Wenn ich der Meinung bin, jemand anderes sollte Ihre Dienste in Anspruch nehmen: Wie ist da in Berlin der gangbare Weg?

Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen, ist in erster Linie der Regionale Sozialpädagogische Dienst des Jugendamtes (von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr; Tel.: 90295-5555) oder der Kindernotdienst (von 18:00 Uhr bis 08:00 Uhr; Tel.: 610061) einzubeziehen.

 

Die KollegInnen des Jugendamtes werden uns hinzuziehen, wenn es notwendig ist.
Welche Aspekte Ihrer Arbeit haben Sie besonders beeindruckt?
Die Arbeit findet überwiegend im freiwilligen Bereich statt. Daher sind die Eltern sehr offen und auch dankbar. Außerdem ist das Klientel sehr facettenreich. Ich bin Sozialarbeiterin, arbeite seit zwei Jahren im Kinder- und
Jugendgesundheitsdienst in Pankow. Ich habe 11 Kolleginnen, wobei jede ein festes Gebiet hat und bei Bedarf auch mal in anderen Sozialräumen tätig ist.

 

Vielen lieben Dank für die Auskunft. 

Alltag, Kultur mit Kind, Schöne Dinge

Theater, Tierpark und tolles Wetter: unser Wochenende in Bildern vom 31.03. bis 2.4. 2017

Puppentheater

Am Freitagnachmittag startet unser Wochenende: Vater und Sohn sind gemeinsam mit dem Familien-Besuch im Theater: Bühne frei für den Prenzlkasper.

In der Zwischenzeit kommt der Lieferdienst nach Hause und bringt Sushi: Bis die Theatergäste wieder nach Hause kehren, das ist gefühlt ewig.

Am Samstag zeigen wir unserem Besuch ein echtes Berlin Einkaufszentrum: und ein Süßigkeitenbuffet dazu.

 

Süßigkeiten, die auf Frozen Yogurt landen.

Weil das Wetter einfach traumhaft ist, fahren wir am Nachmittag „raus“.

Wir waren im Freizeitpark Germendorf.

Plakat

Wie gut, dass wir keine Sessel dabei hatten.

Eine meiner liebsten Autorinnen hat wieder ein Buch geschrieben: Ich bin so gespannt.

Kinderwagen

Am Nachmittag steht ein Bettchen im Freien bereit: Mein Mädchen entscheidet sich allerdings für das Tascherl. Nicht im Bild: gartenwerkelnde Männer.
Und wie war Euer Wochenende so: Auch voller Frühling? Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Alltag, Kultur mit Kind

Nachhaltigkeit: Schnell umsetzbare Tipps für Familien

In der Fastenzeit stelle ich einmal die Woche eine Bloggerumfrage zum Thema Nachhaltigkeit vor. Diese Woche wird es praktisch: Es geht um Tipps, die Familien in punkto Nachhaltigkeit mit ihren Familien schnell umsetzen können.

 

Treue Leser dieser Seite kennen vielleicht noch das #nachhaltigkeitskastln, das ich im Dezember veranstaltet habe? Da habe ich 24 Dinge an andere Menschen verschenkt und das ist auch mein Tipp: Ungelesenes, Ungetragenes oder Unbenützes weiterverschenken, nur weil Du nichts mehr damit anfangen kannst, heißt das nicht zwingend, dass das Ding sonst keiner brauchen kann. Lieber noch mal rumfragen, bevor es Richtung Mistkübel geht.

 

Natürlich habe ich auch die anderen Blogger befragt, tolle Antworten waren darunter auf die Frage:

 

Welchen Tipp für den Alltag hast Du den andere Eltern schnell umsetzen können??

 

„Klein anfangen (z.B. immer ein Stoffsackerl mitnehmen) & es ist nicht schlimm, die Comfortzone zu verlassen.“ (Birgit von Fräulein im Glück, deren Blog wirklich eine Fundgrube zu dem Thema ist.)

„Beim Essen versuche ich den Kindern zu erklären sie sollen sich nur so viel nehmen, wie sie Essen können. Das ist ein langer Weg, oft muß ich sie bremsen und ich rede mir die Zunge fusselig. Regelmäßig. Aber es wird besser. Die Sache mit dem Plastik verstehen sie noch nicht. Ich denke, am besten ist es, Ihnen die eigene Einstellung vorzuleben. Das ist nicht anders als in allen anderen Bereichen auch. Ein Vorbild sein wirkt immer. Nicht sofort aber dafür normalerweise nachhaltig.“ (Judith von Stadtmama)

Logo

Stoffsackerln mit zum Einkaufen nehmen und nicht nur für den gesamten Einkauf, nein wir haben auch immer 2 extra Sackerln für das Obst und Gemüse mit dabei…. Es gibt noch so viel Potential, wir werden jetzt auch damit beginnen, eigene Sackerl für Brot mitzunehmen und Dosen für die Wurst und den Käse, denn dadurch können wir auch etwas Müll vermeiden.

Weiters verwenden wir im Badezimmer ausschließlich Produkte der Firma Ringana – das ist ein österreichisches Familienunternehmen, das frische, vegane, grüne und nachhaltige Kosmetik erstellt und somit auch einen grünen Fußabdruck hinterlässt. (mehr dazu findet ihr hier www.einfach-frisch.com oder auf unserem Blog www.hausnummersechs.com)

Am Balkon oder im Garten können Nachgärten mit Obst und Gemüse angelegt werden, das gefällt den Kids und schmeckt besonders lecker. “  ( Vera von Hausnummersechs)

„Tierhaltung verursacht hohe Treibhausgasemissionen, die zum Klimawandel beitragen; Fleisch und Milchprodukte seltener zu essen reduziert den „ökologischen Fussabdruck”.“ (Daija von liebevollerleben)

 

Kauft vor Ort. Und regional. Das spart Anfahrt und Transportwege. Und nicht zuletzt: Wenn der letzte Laden verschwunden ist, das letzte Café geschlossen hat und alle Stadtviertel verwaist sind, werdet ihr feststellen, dass Online-Shoppen doch nicht so toll war!
Und auch in puncto Wegwerfwindeln gibt es Alternativen: Keine Angst vor Mehrwegwindeln!“ (Birgit von Muttis Nähkastchen)

 

„Auch die kleinen Dinge verändern das Leben nachhaltig, denn wir können jeden Tag einfach anfangen uns und unser Verhalten zu reflektieren und umzustellen!

  • nutzen von Bio-Reinigungsmittel
    auf die Heizkosten achten
    Klamotten aufzutragen, 2. Hand kaufen
    Cremedeos, und feste Seifen für die Körperpflege
    tierische Produkte minimieren
    waschbare Stilleinlagen aus Stoff usw.
    Mehrwegprodukte.

(Marleen vom Aufbruch zum Umdenken)
„Mit den Kindern viel Fahrradfahren bzw. sie gar nicht erst groß ans Autofahren gewöhnen. Einen Komposthaufen haben. Oder so eine Kleinigkeit wie immer einen Stoff-Brötchenbeutel dabei haben, man schaut ja doch ziemlich oft beim Bäcker vorbei.“(Martin von  www.marthori.wordpress.com)

„Wenn alle Menschen, nicht nur Eltern, anfangen würden ihren Müll richtig zu trennen(Bio, Papier, Glas, Restmüll und Plastik), wären wir einen großen Schritt weiter.“ (meine liebe Dani von Glucke und So)

Svenja

„Kinder sind die engagiertesten Umweltschützer, wenn man sie in die Themen einbezieht, einfach umzusetzen ist Stromsparen: Licht aus, wenn wir länger aus einem Raum gehen..“ ( Svenja von Hauptstadtpflanze)

“ Wir haben die 120 Liter Restmülltonne vom Vormieter in eine 60 Liter Tonne eingetauscht, die alle zwei Wochen geleert wird – da geht man plötzlich ganz anders mit dem Thema Müllvermeidung um!“(Tanja von Tafjora)

 

„Kinderflohmärkte sind mein Tip: man bekommt sie viele tolle gebrauchte Stücke und spart gleichzeitig Geld.“ (Michaela von littlebee)

„Planung. Passt für den Lebensmitteleinkauf und deren Verwertung genau so, wie für die Schi-Ausrüstung.“ (Daniela von Die kleine Botin)
„Statt billig neu lieber günstig gebraucht kaufen – Kinderkleidung, Kinderspielzeug und vieles mehr. ipp für Nachhaltigkeit in der Familie: wir haben jetzt genähte Geschenkbeutel aus Stoff statt Papier. Bei 4 Kindern spart das viel Geld und Müll.“(Susanne von Nullpunktzwo)
„Stofftaschen verwenden, Einkaufslisten schreiben und nur das kaufen, was man auch wirklich rechtzeitig essen bzw. verkochen kann. Wünsche notieren, wenn man sie nach zB einem Monat immer noch hat, dann erst kaufen. Manches Mal verschiebe ich Anschaffungen auf später und komme dann auch ohne aus oder habe eine ganz andere Idee.“ (Tina von Jutima)

Und in welchen Situationen steht ihr als Eltern (in punkto Nachhaltigkeit) vor besonderen Herausforderungen?? Findet Ihr Euch in den Aussagen wieder?

Nächste Woche dreht sich dann alles um die Tipps, wie Nachhaltigkeit mit Kindern gut gelingen kann. 

In Teil 1 drehte sich alles um die Definition von Nachhaltigkeit: Hier geht es zum Artikel.

Teil 2 hatte die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zum Thema: Hier geht es zum Artikel.

 

Bald dreht sich alles ums Scheitern.

Umrisse in Sonne
Familienrollen

Alkohol: “ In meiner Familie sind Süchte quasi ein Markenzeichen.“

Melanie (Name geändert) trinkt keinen Alkohol mehr. Warum sie sich dazu entschlossen hat, was Ihr Umfeld dazu sagt und wie sie ihrer Tochter das Thema Sucht vermitteln will, das erzählt sie in den Familienrollen, die hier immer am Donnerstag erscheinen.

 

Du bist Mutter einer kleinen Tochter und hast vor einem Jahr beschlossen, dass Du nie wieder Alkohol trinken willst: Wie kam es zu dem Plan?
Der Plan wurde am Tag nach meinem Geburtstag getroffen. An diesem hatte ich wieder einmal geraume Mengen an Alkohol konsumiert. Ich bin Studentin, da ist das ja gesellschaftlich akzeptiert, doch fühlte ich mich einfach unwohl. Und das lag nicht nur an dem Kater. Ich hatte kurz zuvor einen Termin bei meinem Hausarzt gehabt und dort wurde eine sich leicht verfettende Leber festgestellt. Es bestand noch kein Handlungsbedarf, doch es schockte mich aus mehreren Gründen. Zum einen bin ich jung ( Anfang 20) da sollte man noch keine Fettleber haben, zum anderen musste ich mich einem Problem stellen, dem ich bis dato aus dem Weg gegangen bin. Dem der Sucht.

 

In meiner Familie sind Süchte quasi ein Markenzeichen. Zigaretten, Alkohol, Drogen. You name it, thy have it. Bis dahin dachte ich, dass ich meinen Alkoholkonsum unter Kontrolle hatte. Doch ich musste mir eingestehen, dass dem nicht so war. Dass ich auf dem besten Weg war wie meine Mutter und meine Schwester zu enden: Alkoholabhängig. Ich nutzte Alkohol um über meine Probleme, meine traumatische Kindheit hinwegzukommen. Aber das wollte ich nicht mehr. Ich verspürte einen Kinderwunsch und fragte mich was für ein Vorbild ich sein möchte. Zudem nahm ich knapp 30 kg zu und die ganzen Cocktails hatten sicherlich einen Part dabei. Also dachte ich mir: Adieu Alkohol. Es war (meist) schön, aber f**k off.

 

 

Stillend mit Baby wird keiner verwundert sein, dass Du „Nein“ sagst zum Glas Wein oder zur Flöte Sekt: Wie glaubst Du reagiert Dein Umfeld in Zukunft auf Dein Vorhaben?

 

 

Mein Mann akzeptiert es. Ist ja mein Körper, also meine Entscheidung. Ich rede ihm ja auch nicht rein. Meine Freunde akzeptieren es auch. Eine gute Freundin meinte: „ Nach der Geburt können wir wieder richtig trinken gehen.“ Als ich das ablehnte wurde das hingenommen. Was sollen sie auch machen? Mich zum trinken zwingen?
Meine Mutter und mein Bruder werden wohl sehr froh darüber sein. Beide kennen die Anzeichen einer Sucht ja aus eigener Erfahrung und warnten mich schön öfter davor.
Und was der Rest sagt, ist mir eigentlich egal.
Was mir größeres Kopfzerbrechen bereitet sind tatsächlich die Reaktionen darauf f, dass ich abnehmen will. Ist ja nicht so, als ob ich nur ein Alkoholproblem gehabt hätte. Ich habe zudem versucht meine Probleme wegzuessen. Eine verdammt blöde Angewohnheit, weil Essen Probleme genauso wenig löst, wie Alkohol trinken.

 

Die Menschen sind zwar begeistert von der Idee des Abnehmens, aber wenn ich dafür auf gemeinsames Essen gehe verzichte oder eben mal aussetze und nichts esse, dann kommen die Animationen „Ein Eis schadet nicht.“, „Wie du isst nicht mit? Wirst du etwa magersüchtig?“ und so weiter. Der Alkoholverzicht wird verstanden, der Verzicht auf übermäßiges Essen? Nicht wirklich.
Im Vorfeld hast Du mir erzählt, dass Sucht in Deiner Familie ein großes Thema war: War Dir das immer schon bewusst?

 

 

Immer bewusst war es mir nicht. Ich glaube, es wurde mir erst so richtig klar, als mich das Jugendamt von meiner Mutter wegholte und ich bei meiner Schwester gelebt habe. Da muss ich so 8 oder 9 gewesen sein. Meine Mutter machte da einen Entzug und ich las viel und dachte auch viel nach. Davor erschien es mir normal. Jeder in meiner Familie rauchte, jeder trank (außer ein Onkel, der einen Entzug machte, als ich 7 war). Zudem lebte ich mit meiner Mutter in einem Problemstadtteil. Da waren solche Süchte absolut normal und niemand schaute komisch, wenn jemand Mittags mit ner Pulle Bier rumlief.
Und es war ja nicht nur Alkoholsucht, sondern wurde in meinem direkten Umfeld ergänzt durch: Fresssucht, hohen Zigarettenkonsum und Drogen.
Zudem war meine Kindheit noch in vielen anderen Aspekten nicht normal, so dass ich überhaupt keine wirkliche Chance hatte mir darüber Gedanken zu machen. Es war eben mein „Normal“.
Welche Rolle spielt die Geburt Deiner Tochter bei dieser Entscheidung und was möchtest Du ihr damit vorleben?

 

 

Ich kann ehrlich gesagt gar nicht sagen, welche Rolle ihre Geburt spielt. Natürlich will ich ihr ein gutes Vorbild sein, allerdings ist meine Gesundheit an dem Punkt für mich wesentlich ausschlaggebender. Ich möchte lange und gesund leben, viel von ihrem Leben mitbekommen. Mit starkem Übergewicht und einem Alkoholproblem bezweifele ich eher, dass mir dies so möglich sein wird. Sie ist also eine zusätzliche Motivation für mich. Wenn ich dieses Mini-Menschlein ansehe, dann möchte ich ihr die Chancen geben die ich entweder nie hatte oder für die ich kämpfen musste.
Mein Mann und ich haben beide beschlossen, dass Alkohol bei uns zu Hause nach ihrer Geburt nicht mehr getrunken wird. Und wenn, dann nicht mehr als ein Radler im Sommer von ihm. Ich kann ihm ja keine Vorschriften über seinen Körper machen und ich will es auch gar nicht. Es gibt Punkte im Leben die muss jeder für sich entscheiden und ausmachen. Wenn er denn mal mehr trinken möchte, steht es ihm frei dies außerhalb der Wohnung zu tun und dann auf der Couch zu schlafen. Das ist unser Kompromiss.
Verständlich, dass Du Deine Tochter nicht mit Suchtproblematiken konfrontieren willst, aber Du wirst kaum Dein ganzes Umfeld zu absoluter Abstinenz erziehen können: Was schwebt Dir da vor?
Ich will mein Umfeld gar nicht zur absoluten Abstinenz erziehen. Was spricht denn gegen ein Glas Wein oder ein Bier? Was ich aber kann, ist zu verlangen, dass sie den Konsum von Alkohol und Zigaretten im Umfeld meiner Tochter entweder stark einschränken und den Raum verlassen oder aber es ganz unterlassen. Tun sie es nicht, werden sie mein Kind einfach nicht sehen. Das ist für mich ganz einfach. Zudem gibt es für mich einen Unterschied zwischen dem „Genuss“ und der „Sucht“: Meine Tante trinkt mit Freunden hin und wieder ein Gläschen. Ist absolut ok.
Meine ältere Schwester dagegen ist stark nach Alkohol süchtig. Sie trinkt geraume Mengen. Täglich. Wirklich sehr viel. Ich habe den Punkt gemacht, dass sie das unter Kontrolle bekommen muss, bevor sie mein Kind sehen darf.
Wie immer macht die Menge das Gift. Ich will und kann mein Kind vor der Realität nicht abschotten, aber ich kann aussuchen mit was ich sie konfrontiere.
Was wünscht Du Dir für Deine Tochter für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass sie lernt, dass Süchte nicht die Lösung sind. Wer eine Sucht entwickelt, versucht meist bestimmten Problemen aus dem Weg zu gehen und klammert sich an etwas. Ich möchte, dass sie früh lernt, dass es besser ist ein Problem direkt zu lösen, anstatt es wegtrinken/wegessen/weghungern etc zu wollen.
Wenn sie alt genug ist, werde ich sie vorsichtig an die Suchtproblematik heranführen. Ich werde mich mit ihr hinsetzen und ihr meine Geschichte und die Geschichte meiner Familie erzählen. Vor allem werde ich ihr die Wahl lassen. Wenn sie geraume Mengen an Alkohol trinken, rauchen oder kiffen möchte kann ich sie schlecht davon abhalten. Ich kann ihr aber Strukturen bieten, die ihr helfen können, dass ihr Konsum nicht in einer Sucht ausartet.

 

Vielen lieben Dank für das Interview.

 

Melanie, die eigentlich anders heißt, möchte anonym bleiben. Sie liest aber hier mit und freut sich bestimmt, wenn Ihr hier einen Kommentar für sie hinterlä

Was das Thema Alkohol mit einer Familie machen kann, hat auch Emely erzählt: Ihre Mutter war alkoholkrank, deshalb hat sie schon als Teenager für ihren Bruder  gesorgt. Hier geht es zum Interview.

 

sst.

 

Ihr habt ein Thema, dass ihr gerne in den Familienrollen lesen möchtet oder eine Familiengeschichte, die ihr mir erzählen möchtet? Dann schreibt mir doch eine Mail an fruehesvogerl@gmail.com.