Alltag, Elternfragen, Kultur mit Kind, Unterwegs

Berlin im Regen: Blogger empfehlen ihre liebsten Orte

In den kommenden Wochen geht es hier vermehrt um den Sommer in Berlin: Heute dreht sich alles ums Berliner Schlechtwetter, das ja immer wieder vorkommt.

 

 

Berliner Blogger haben mir ihre Orte verraten: 

 

1.) Anna von Berlinmittemom: „Als die Kinder kleiner waren, sind wir bei schlechtem Wetter oft ins Naturkundemuseum in der Invalidenstraße gefahren, einen Ort, den ich noch immer liebe. Die Kinder nicht mehr so. Zu oft sind Schulausflüge dorthin unternommen und Kindergeburtstage dort gefeiert worden. Inzwischen möchten sie bei schlechtem Wetter lieber ins Jumphouse in Reinickendorf oder zum Klettern in eine Kletterhalle. Manchmal einigen wir uns auch auf etwas, das wir alle mögen, wie zum Beispiel das Aquarium im Zoo oder das Museum für Kommunikation. Das lieben sie.“

 

 

2.)Béa von Tollabea: „Ab nach Tegel und den nächsten Flieger in den Süden nehmen! Sorry, ich hasse schlechtes Wetter, den Witz konnte ich mir nicht so ganz verkneifen. Mein Tipp ist das technische Museum. Ganz viel zum Gucken, Experimentieren, Staunen.“ 

3.) Tiffy von Tiffy-fee: „Bei schlechtem Wetter ist das Technikmuseum immer eine verlässliche Adresse. Egal ob Kindergeburtstag (hier gibt es spezielle Angebote) oder Zeitvertreib in den Ferien, langweilig wird es auch nach dem x-ten Besuch nicht. Besonders witzig ist der Roboter, der die Besucher durch einen Teil der Ausstellung im Science Center führt.“

 

4.) Jette von Motzmama: „Wir gehen sehr sehr gerne in die Schwimmhalle Schöneberg. Eine tolle Rutsche, die auch unser Dreijähriger juchzend benutzen kann. Außerdem gibt es ein Baby- und ein Außenbecken. Der Eintritt ist ebenfalls überschaubar. Erwachsene zahlen 5,50 Euro und Kinder bis 5 gar nichts. Ein weiterer Vorteil: Oben befindet sich ein gutes Restaurant, in dem es nicht nur Pommes und Bratwurst gibt, sondern auch Omelette und Salat.“

 

5.) Bella von Familieberlin: „Wir sind dann eher die, die daheim bleiben. Denn IndoorSpielplatze sind nicht so passend für die Kinder, entweder sind sie zu klein oder es ist ihnen zu viel. Oft gehen wir in die Bücherei. Die Kinder lieben Bücher und jeder findet etwas für sich!“

 

 

6.) Alu von Großeköpfe: „Wenn es regnet gibt es bei uns zwei Varianten. Mit den Kindern kann man im Friedrichshain gut ins Famox gehen. Das Familienzentrum in der Scharnweberstraße verfügt über Spielebereiche und guten Kaffee, ausserdem ist immer wer da um nicht allein zu sein. Die zweite Variante ist bei uns ein Picknick im Wohnzimmer zu machen und Spiele zu spielen.“

 

7.) Sarah von Mamaskind: „Meine beiden großen Kinder müssen auf jeden Fall raus – auch wenn es regnet. So sind wir während des Zoospaziergangs häufig ins Aquarium geflüchtet, wenn der Regen zu stark wurde. Ansonsten gilt: Matschsachen an und ab nach draußen!“

 

8.) Sarah von Librileo: „Regenwetter ist wirklich nicht sehr schön. Da bleiben wir meistens zu Hause. Oder wir machen einen Regenspaziegang mit Gummistiefeln. Ab und zu gehen wir ins Aquarium. Dort schauen wir uns die großen Fische und Schildkröten an.“

 

 

9.) Sabine von Mumandstillme: „Nicht gerade ein Geheimtipp, aber immer wieder schön: ein Besuch im Aquarium im Berliner Zoo. Am Wochenende hat das Aquarium bis 18 Uhr geöffnet. Gerade für kleine Kinder reicht ein Stündchen mit den vielfältigen Eindrücken, Farben, Haien und Quallen dort voll und ganz. Wir waren beispielsweise einmal an einem Samstag ab halb 5 Uhr dort – und es war gar nicht so überfüllt wie befürchtet und das Kindchen war schwer begeistert.“

 

10.) Katharina von Stadtlandmama: „Ins Naturkunde-Museum. Wobei wir uns oft mir Freunden verabreden, wenn schlechtes Wetter ist. Die Mamas trinken dann zusammen Kaffee und die Kids spielen gemeinsam im Kinderzimmer.“

 

11.) Frühes Vogerl-Tip: „Das Technikmuseum wurde schon genannt und das Aquarium haben wir fest vor, wir liefern einen Anti-Tipp- haltet Euch fern von Kindercafés, dort sind nämlich schon alle anderen.“

 

Nicht auszuschließen, dass es noch öfter regnet: Habt Ihr noch einen Tip, der noch nicht genannt wurde?

 

Kommende Woche dreht sich alles ums Thema: Schanigarten und damit endet diese kleine und feine Reihe des Sommers in Berlin. 

 

Bisher:

Berliner Blogger verraten, wo es das beste Eis gibt.

Berlins beste Spielplätze.

Berlins beste Badeorte.

Kultur mit Kind

Lerne Deinen Nachbarn kennen: Ein Projekt unterstützt von der Fernsehlotterie (Werbung)

Anzeige. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt: Es war nicht ganz so, dass jeder jeden kennt, aber um ein paar Ecken rum, kannte zumindest jeder jemanden, der einen auch selber kennt. Mein Mann wurde in einer mittelgroßen Stadt geboren: Dort war es schon ein bisschen anonymer.

 

Mit unseren Kindern leben wir in der Großstadt. Ich liebe die Großstadt für so viele Dinge: die Kultur, die Möglichkeiten und die Vielfalt. Dass man allerdings in einer Großstadt automatisch mit seinen Nachbarn ins Gespräch kommt, das würde ich nicht sagen. Solidarisches Miteinander funktioniert nicht immer einfach so, um seine Nachbarn näher kennenzulernen, dafür muss man sich schon ein bisschen bewegen.

 

Nachbarschaftlichkeit

Bildrechte FernsehlotterieDeshalb finde ich Aktionen toll, die genau das unterstützen: Die Fernsehlotterie bietet sozialen Projekten eine Plattform, um soziales Engagement mehr an die Öffentlichkeit zu bringen.Für meinen nachbarschaftlichen Ansatz habe ich dort etwas Tolles gefunden: So gibt es in Hamburg das Projekt „Ein Nachbar hilft dem anderen“, dieses sogenannte Reparaturcafé verbindet Generationen.

 

Menschen aller Altersgruppen bringen ihre defekten Geräte dorthin und hoffen, dass ihnen geholfen werden kann. In Schuss gebracht werden die kaputten Dinge von älteren Menschen. 60 Mitglieder engagieren sich sich dort, im Viertel Hamburg Eppendorf.  Alle drei Monate treffen sich die Mitglieder, um gemeinsam zu arbeiten. 2016 waren sie sogar für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

 

Was mir besonders daran gefällt?

Bildrechte FernsehlotterieAuch wenn ich noch nicht weiß, ob wir diesen Verein mal live kennenlernen finde ich es schön, meinen Kindern von so etwas zu erzählen. Denn hier zeigt sich so eine unglaubliche Wertigkeit auf vielfältige Weise.

 

Es wird nachhaltig agiert: defekte Geräte werden in Stand gesetzt und nicht einfach weggeworfen und durch neue ersetzt. Durch das Einsparen der Reparaturkosten können Produkte repariert werden, deren Instandhaltungskosten sonst nicht tragbar wären.

 

Ältere Menschen, die vor Kurzem in Rente gegangen sind, und plötzlich über etwas verfügen, dass sie vorher nie hatten: Zeit, kriegen eine neue Aufgabe.

 

Eine Win-Win-Situation, die vor allem eines macht: Sie bringt Kommunikation. Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Generationen und zwischen Menschen, die sonst nicht miteinander ins Gespräch kommen.

 

Das find ich toll und möchte ich meinen Kindern auf jeden Fall vermitteln. Wie ist das bei Euch: Kommen Eure Kinder mit Nachbarn aus unterschiedlichen Generationen ins Gespräch, oder wäre da bei Euch auch ein bisschen Handlungsbedarf?

Gefördert wird das Projekt von der Initiative der Deutschen Fernsehlotterie: Du bist ein Gewinn.

Dort findet Ihr noch jede Menge andere tolle Projekte wie zum Beispiel das Projekt vom „100 Jährigen, der ins Wasser stieg und schwamm„, der mich auch sehr berührt hat.

Und wie sieht es bei Euch aus: Kennt Ihr alle Nachbarn, auch die aus anderen Generationen und was macht ihr damit ihr ins Gespräch kommt?

Alltag, Elternfragen, Kultur mit Kind, Meinung

Vom Gar-Nicht-Stillen zum Langzeitstillen: Mein Busen und ich

Ob weißer Spitzen – BH, schwarzer Body oder ein türkises Bustier: Unterwäsche fand ich immer wichtig. Hatte ich jenseits der 17 klar erkannt, dass ich mich in einem Bauchleiberl nicht so gut mache, ein hübsches Dekolletee war mir immer wichtig: Selbst in Zeiten von Batik-T-Shirt oder schwarzen Kleidern hatte das eine gewisse Relevanz.

 

Als ich zum ersten Mal schwanger wurde, war ich voller Vorfreude und Liebe und Begeisterung. Zum Stillen hatte ich aber eine klare Haltung – hat man die nicht immer? – und die war so:  Stillen würde ich nicht. Immerhin sollte der Busen da bleiben, wo er ist und überhaupt, hätte man mich gefragt, hätte ich mich vielleicht sogar zu einem „Mein Körper gehört mir“ hinreißen lassen. Gefragt hat keiner. Meine zwei Hebammen meinten hinterher, dass sie von der Haltung etwas überrascht waren, aber zwingen wollte man mich nicht.

 

Eine der Hebammen meinte nur, dass es doch ganz gut wäre, wenn ich die ersten Tage stillen würde: Zum einen, weil das Kolostrum besonders gut wäre und zum anderen, um zu schauen, wie es denn letztlich ist für uns: das Stillen.

 

Kurz nach der Geburt

 

Dann kam die Geburt: Mein Sohn kam an und trank und wirkte zufrieden. Ich war etwas irritiert, weil: Hey, das tat echt weh und schön war es aber auch. Na, was denn nun? Dadurch, dass ich das eigentlich ja so lange nicht wollte, hatte ich mich im Vorfeld null damit befasst und wusste gar nicht, was da auf mich zu kommen könnte.

 

Wie praktisch: Mit ein paar Kohlblättern und einer zauberhaften Hebamme bekamen wir das Stillen in den Griff. Die ersten Monate stillten wir fast nur im Liegen. Nur wenige Menschen durften am Anfang in der Nähe sein, und Stück für Stück wuchsen wir in die Rolle rein.

 

Nahezu jede Freundin hat mich stillend gesehen und auch in der Familie war es völlig normal: Ich hatte das Glück, dass mich nie ein negativer Kommentar ereilt hat und mit Hilfe eines Tragesystems stillten wir sogar mal in der U-Bahn. Ich glaube, dass es keiner gemerkt hat.

 

Langzeitstillen

Wir stillten. Wir stillten volle zehn Monate lang: Bis mein Sohn beschloss, dass es nun genug ist. Das Abstillen fiel mir schwerer als ihm.

 

Stillen war toll: Es war Nahrung, es war Wärme, es war Liebe und es war Trost. An meine Brüste habe ich in der Zeit weniger gedacht.

 

Als ich zu meiner Tochter schwanger war, war mir schon klar, dass wir es probieren würden, die Sache mit dem Stillen und ich hab mich gefreut, dass es problemlos klappte. Wir stillten. Schon mit einer gewissen Routine, ohne Kohlblätter und auch noch immer selbstbestimmt und auch nach einem Jahr machen wir weiter.

 

Wie lange? Keine Ahnung, bis eine von uns beiden nicht mehr mag.

 

Warum ich all das erzähle?

 

Weil ich diese blöden Geschichte darüber, was das mit den Brüsten macht, nicht mag oder die Frage, ob Frauen stillen müssen, doof finde.  Weil eine Schwangerschaft natürlich nicht ohne Zeichen an den Brüsten vorbei geht, aber weil ich finde, dass das durchaus ok ist und weil ich gerne viel mehr Geschichten gehört hätte davor, wie das ist.

Denn: Nach der Schwangerschaft fiel da irgendwie ein Schalter: Was vorher nur innerhalb der Familie oder mit den engsten Freundinnen Thema war, ist plötzlich häufiger zu hören. Plötzlich erzählt die Bekannte, wie durch die Schwangerschaft das Körpergefühl verändert und von lieben Menschen aus dem Umfeld kommen auch mitunter neue Töne. Durch den Blog natürlich auch ganz konkret angefragte wie meine Sammlung der Langzeitstillenden oder die Mythen-Nachfrage bei der Stillberaterin Anna: Stillen hat viele Gesichter, und nicht alles ist rosarot.

 

Und weil ich so froh bin, dass mein Busen nun fast zwei Jahre zwei Kinder (mit)ernährt hat: Und weil das sicher auch anders gegangen wäre, aber weil ich ohne den kleinen Stupser von der Hebamme vielleicht nicht ausprobiert hätte: Drum freue ich mich und möchte das sagen.

 

Weil man vorher nie sagen kann, wie es wird: Und weil World Breastfeeding Week  ist und ich mich aus meiner Deckung begebe, um zu zeigen, dass nicht jeder immer schon wusste, dass er mal sein Kind stillen will und das durchaus ok ist.

Manchmal kommt es eben anders. Und das ist für mich echt gut so.

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Die schönsten Seen in und um Berlin: Blogger verraten ihre Orte

In den kommenden Wochen geht es hier vermehrt um den Sommer in Berlin: die Woche habe ich Bloggerinnen nach den liebsten Badestellen in und um Berlin befragt. 

 

 

1.) Anna von Berlinmittemom: „Zugegebenermaßen machen wir das sehr selten. Wir sind einfach so gern zu Hause und wenn wir mal rausfahren, dann gleich über das ganze Wochenende und dann meistens an die Mecklenburgische Seenplatte rund um Rheinsberg oder auf den Darss. Aber wenn wir ins Berliner Umland fahren, um zu schwimmen, dann ist es oft der Liepnitzsee in Wandlitz oder aber wir fahren gar nicht erst so weit, sondern halten uns an Orankesee, Plötzensee oder Weißensee. Wird an heißen Wochenenden allerdings gerne freibadartig voll.“

 

 

2.)Béa von Tollabea: „Das schönste Badewasser hat der Sacrower See, total klar und schön! Aber leichter erreichbarer ist der Heiligensee in Potsdam, den mag ich gern. Berlin bietet so viele Badestellen, dass bei uns in der Familie die Devise eher ist: Keine zwei gleichen Badestellen in einem Sommer. Deswegen entdecken wir immer wieder was Neues. Wenn man Segler im Freundeskreis hat ist es eigentlich am schönsten, mit ihnen rauszufahren und vom Boot aus zu baden. Moment mal. Warum habe ich nie einen Segelschein selbst gemacht? Grübel… “

 

3.) Tiffy von Tiffy-fee: „Das wirklich schönste Strandbad befindet sich nördlich von Berlin, in Biesenthal. Dort gibt es gleich mehrere Seen. Der große Wukensee ist aber ein Highlight. Man kann ihn nicht nur komplett zu Fuß umrunden und alle paar Meter für eine Abkühlung halt machen, er besitzt auch das älteste und schönste Strandbad der Region. In einem kleinen Kiosk gibt es alles was das Badeherz begehrt und auf dem Spielplatz befindet sich für die kleinen und großen Entdecker ein riesiges Piratenschiff. Absolutes Plus für Gäste mit kleinen Kindern: Strand und Badebereich sind sehr sauber und flach. Von der Terrasse des ansässigen Restaurants aus hat man den schönsten Ausblick. TIPP: Das Drachenbootrennen Mitte Juli ist immer eine Reise wert.“

 

4.) Jette von Motzmama: „An den See fahren wir nicht gerne, aber in den Tierpark gehen wir bei sehr gutem Wetter. Warum? Wegen des Wasserspielplatzes! Die Kinder lieben das Planschen und Spielen und wir die Kombination, dass man sich auch noch etwas anschauen und laufen kann.“

 

 

5.) Alu von Großeköpfe: „Wir sind an zwei Orten immer baden gewesen. Als Schüler waren wir immer am Orankesee und dort waren wir auch schon mit den Kindern. Wer schnell am Abend eine Abkühlung sucht konnte auch immer das Strandbad Weißensee gut nutzen.“

 

6.) Sarah von Mamaskind: „Da ich am liebsten mit den Kindern am Strand buddle, mag ich den Wannsee am liebsten. Zum Baden ist er allerdings nicht so toll. Da würde ich eher in ein kleines Freibad wie das Lochow in Wilmersdorf gehen. Wenn es dort Strand gäbe, wäre es perfekt.“

 

 

Tochter von Sarah von Librileo.

7.) Sarah von Librileo: „Ich war vor ein paar Wochen mit den Kindern im Strandbad Kudammbeach. Es war grandios für ein Freibad. Mit Liege, Sonnenschirm, Strandbar und Kinderbecken.“

 

 

8.) Sabine von Mumandstillme: „In Berlin fahre ich unter der Woche nachmittags gerne an den Orankesee. Der See selbst ist jetzt keine Sensation, eher klein und überschaubar. Aber das Gelände des Strandbads ist weitläufig und bietet viele schattige Liegeflächen auf der Wiese und einen großen Sandstrand. Für größere Kinder sind die Rutschen bestimmt einladend. Und Pommes Schranke gibts auch.

 

Außerhalb gibt es so viele schöne Möglichkeiten – und trotz Stadtflucht am Wochenende findet man auch viele ruhige Plätzchen. Ganz anders als im Münchner Umland, wo ich auch eine Zeit lang gewohnt habe – da ist dann alles knallvoll. Zugegebenermaßen habe ich es in dieser Saison noch kein einziges Mal zum Baden ins Umland geschafft – erst hat das Wetter nicht mitgespielt, dann war ich gesundheitlich plötzlich stillgelegt und habe die heißen Tage drinnen verbracht. Aber noch ist der Sommer ja nicht rum.“

 

9.) Katharina von Stadtlandmama: „Krumme Lanke, Schlachtensee oder Strandbad Wannsee -wobei ich die Krumme Lanke am Liebsten von den dreien mag. Wer einen Tagesausflug machen möchte, sollte sich umbedingt mal den Liepnitzsee und den Stechlinsee angucken – beide ganz ganz wunderbar!“

 

 

10.) Frühes Vogerl-Tip: Neben dem Liepnitzsee mag ich auch das Freibad Pankow ganz gerne, leider hab ich noch nicht rausgefunden, wann es so leer ist, wie ich es es schon zwei Mal erlebt habe.

 

Und wo in Berlin schwimmt Ihr am Liebsten?

 

Bisherige Themen:

Berliner Blogger verraten, wo es das beste Eis gibt.

Berlins beste Spielplätze

Kultur mit Kind, Meinung

Kinderbücher: Rund ums Auto

Vor Kurzem wurden hier Rufe laut, dass wir schon lange keine Kinderbücher mehr vorgestellt haben. So habe ich meinen Jungen befragt, und wir haben uns dem Thema Autos in Kinderbüchern genähert. Viel Spaß.

 

1.) Eines der ersten Bücher, die vor ein paar Jahren zu uns kamen war Große und kleine Fahrzeuge (Meine allerersten Minutengeschichten): Das Gute daran, es eignet sich schon für ganz Kleine – jede Seite eine Geschichte und auch die Rolle des Bobby Cars ist besetzt.

 

2.) Für die schnelle Lektüre, finden wir auch heute noch Was braust so schnell vorbei? gut: ein unglaublich liebevolles Buch, das kleinen Kindern unterschiedliche Modelle erklärt und auch Humor zeigt. Bei meinen zwei Geschwisterkindern finde ich toll, dass es nun für beide funktioniert.

 

3.) Ab dem zweiten Geburtstag wurden wir alle Fans von der Reihe „Wieso, weshalb, warum‘, weil es wirklich für fast jedes Thema eine Erklärung gibt. Und in Zeiten von Laufrad und Co. werden die Straßenregeln immer wichtiger, da ist eine Erklärungshilfe in Form von  Ampel, Straße und Verkehr (Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 48) super.

 

4.) Als wir einen Familienausflug in die Buchhandlung machten und sich mein Junge ein Buch aussuchte, war ich nicht so begeistert. Das Buch 1000 Fahrzeuge find ich eher nicht so spannend, wird aber vom eigentlichen Leser sehr geliebt. Es gibt hier keine Geschichte sondern, wie schon der Titel sagt, werden hier 1000 Fahrzeuge vorgestellt und bebildert: der Lerneffekt ist also ein gewaltiger. Auch für mich. Wie ein Solarauto und eine Laderaupe aussieht, habe ich nämlich auch nicht immer parat.

 

5.) Max-Bilderbücher: Max auf der Baustelle: Noch recht neu in unserem Fahrzeug-Repertoire ist Max.  Streng genommen gibt es hier „nur einen Bagger“. Und einen Lastenwagen. Das Buch kommt aber gut an, es erzählt anschaulich, was eigentlich passiert, wenn ein Haus entsteht.

 

Habt Ihr auch noch Tipps rund ums Thema „Kinderbücher und Autos“ oder kennt Ihr vielleicht eines von unseren?

 

PS.: Immer mal wieder gibt es nun beim Frühen Vogerl Amazon-Partner-Links:  Wenn du über diese Links ein Produkt erwirbst, zahlt du nicht mehr, aber wir kriegen ein paar Cent von Amazon: Das hilft uns dabei weiterhin kostenlos Inhalte zu erstellen. Danke. 
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Berliner Spielplätze: Blogger verraten ihre Lieblingsorte

In den kommenden Wochen geht es hier vermehrt um den Sommer in Berlin: die Woche habe ich Bloggerinnen nach den besten Spielplätzen der Stadt befragt. 

 

1.) Anna von Berlinmittemom: „Wir lieben den Volkspark Friedrichshain und gehen dort gerne zwischen den verschiedenen Spiel- und Wasserspielplätzen hin und her: der zweigeteilte Indianerspielplatz hat zwar kein Wasser, ist dafür aber super schattig und bietet viel Platz zum Toben, Klettern, Balancieren, sowie eine Seilbahn. Da finden große und kleine Kinder etwas zu tun. Wenn man sich unbedingt abkühlen möchte, kann man von dort entweder zum Bachlauf hinter dem Ententeich gehen, wo man Ministaudämme bauen, mit den Füßen durchs Wasser patschen oder über die Findlinge im Wasser klettern kann. Alternativ gibt es den Elefantenspielplatz an der Friedensstraße, dort gibt es Pinguine, Elefanten und andere Tiere, die Wasserfontänen verspritzen und wo man sich abkühlen kann. Der Elefantenwasserspielplatz ist allerdings supersonnig und daher immer nur kurzzeitig eine Möglichkeit.

Gute Wasserspielplätze habe ich letztes Jahr in diesem Post zusammengefasst: die schönsten Wasserspielplätze und Planschen in Berlin.“

 

 

2.)Béa von Tollabea: „Meine Tochter ist ja bekanntlich aus dem Spielplatzalter raus, aber wenn wir Freunde mit jungen Kinder zu Besuch habe geht es zu Kolle 37, einem Abenteuerspielplatz. Das ist ein Bau-Spielplatz, d.h. Kinder können mit Holz, Steinen, Lehm und allen möglichen Naturmaterialien bauen – und es entstehen meistens richtige Häuser oder Höhlen dabei, deutlich über die Backe-Backe-Kuchen-Dimension der üblichen Sandkästen. Kinder können da ziemlich viel ausprobieren… sogar das Laufen auf Stelzen. Dort finden auch ganz oft auch Aktionen und Feste statt. Ein toller Ort in der Nachbarschaft, der auch ewige Kinder wie mich anspricht.“

3.) Tiffy von Tiffy-fee: „Wir lieben den Spielplatz Robin des bois, der auch Märchenspielplatz genannt wird. Er liegt – ein wenig versteckt- in Schöneberg. Hier hat man alles: Schatten, Sonne, Sand und sehr liebevoll gestaltete Spielgeräte, auf denen sich witzige Holzfiguren befinden. Auch ein Picknick ist hier gut möglich. Bislang haben wir es dort immer sehr ruhig erlebt.“

Spielplatz Robin des bois
Geßlerstraße 13
10829 Berlin

 

4.) Jette von Motzmama: „Mein liebster Spielplatz für den Sommer befindet sich in der Hiddenseer Straße – unweit von der Stargarder Straße. Das Besondere: viel Schatten, meist keine oder nur wenige Kinder und Steine statt Sand. Wegen dieser Besonderheit gehen die Kinder unglaublich gerne dahin und ich genieße diesen Anblick etwas weniger schwitzend aus dem Schatten.“

 

 

5.) Alu von Großeköpfe: „Einer der schönsten Spielplätze im Sommer im Friedrichshain ist der Drachenspielplatz. Er liegt immer mit einem Teil im Schatten, teilt sich in Kleinkind- und größere Kinder-Bereich ein und verfügt über eine Wasserpumpe. Klettern kann man hervorragend und Kaffee in der Nähe gibt es auch. Sollte er überlaufen sein, dann gibt es in der gleichen Straße noch den Wiesenspielplatz der eine größere Wasserstelle hat.“

 

6.) Sarah von Mamaskind: „Wir waren erst einmal da, doch die Anlagen finde ich wunderschön: Britzer Garten. Wir entdeckten neben großflächiger Anlagen mit Pflanzen einige Spielplätze mit Wasser und ein Kneipp-Becken, das auch bei Kindern gut ankommt.“

 

 

Das kleine Librileo-Mädchen.

7.) Sarah von Librileo: „Der schönste Wasserspielplatz ist im Britzer Garten. Man kann dort toll mit der ganzen Familie spazieren gehen, picknicken und natürlich auch auf dem Wasserspielplatz mit den Kindern Spaß haben. Am Wochenende und am Nachmittag ist der nur leider sehr voll.“

8.) Sabine von Mumandstillme: „Ich mag den Spielplatz am Wasserturm an der Kolmarer Straße sehr gerne. Er ist vergleichsweise ruhig, obwohl er so groß und zentral ist. Es gab schon einige sommerliche Vormittage, an denen ich mit meinem Kleinen tatsächlich ganz alleine dort war, barfüßig im warmen Sand, das Gesicht in die frische Morgensonne gereckt. Vor allem kleinere Kinder können hier wunderbar unter schattigen Bäumen im Sand buddeln. Für mein Sandkind perfekt. Er ist in zwei Hauptbereiche unterteilt. Der hintere Teil ist für die ganz Kleinen gedacht, dort gibt es eine Mini Rutsche und ein kleines Spielhäuschen. Vorne ist die große Spielfläche mit Schaukeln und Klettermöglichkeiten. Wenn genug getobt würde, gibt es gleich gegenüber die Stadtbibliothek am Wasserturm, bei der alle Kinder (wie bei allen anderen Standorten der öffentlichen Bibliotheken in Berlin) bis 16 Jahre kostenlos Bücher und andere Medien entleihen können.“

 

9.) Katharina von Stadtlandmama: „Als ich noch im Prenzlauer Berg gewohnt habe, war ich sehr viel am Spielplatz am Weinbergs-Park. Der ist riesig, da ist für jede Altersstufe was dabei und im Sommer sogar eine Plantsche um die Ecke. Außerdem gab´s im nahen „Kauf Dich glücklich“ Waffeln, Kaffee und Eis – also alles, was man für gute Laune braucht.
Wir sind nun in den Südwesten Berlins gezogen und haben einen eigenen Garten – seitdem bin ich kaum noch auf Spielplätzen unterwegs.“

 

10.) Frühes Vogerl-Tip: Wir sind – wie Katharina auch nicht ständig auf Spielplätzen unterwegs, wenn dann gerne im Prenzlauer Berg. Besonders gern am Kollwitzplatz. Hat mich der Trubel – Weintrinker vom nahen Markt – beim ersten Mal echt irritiert, find ich es mittlerweile wirklich nett dort. Neben dem Spielplatz gibt es dort nämlich vor allem auch eines: wunderbare Minipizzen.

 

Wenn Ihr noch eine tollen Spielplatz kennt, die hier noch nicht vorkommt: Dann kommentiert doch bitte, der Sommer dauert ja noch eine Weile.

 

Eine ganze Serie zum Thema Spielplätze findet Ihr bei Daniela von „Die kleine Botin“.

 

Kommende Woche dreht sich alles ums Thema: Es regnet Bindfäden in Berlin – was tun? Ich fürchte ja, das ist den ganzen Sommer über aktuell. 

 

Letzte Woche: Berliner Blogger verraten, wo es das beste Eis gibt.